Ich hatte mehrere anstrengende Tage beim Silieren. Am Tag bevor es damit losgeht, mähe ich das Gras für den Silo. Wenn es gemäht ist, wird es einmal gewendet.

Eine anstrengende Arbeit

[IMG 2]Am nächsten Tag wird alles bereit gemacht. Dann müssen wir abwarten bis am Mittag. Nach dem Mittag machen wir die Schwaden und müssen nochmal bis drei Uhr am Nachmittag warten, denn erst dann kommt der «Ballner».

Wenn der «Ballner» dann einmal da ist, wird es anstrengend: Wir müssen die schweren Ballen sofort holen, damit sie im steilen Gelände nicht wegrollen. Die Ballen werden in Folie gewickelt, damit der Gärungsprozess losgeht und sauber abläuft.

Viele schöne Ballen

Sobald der «Ballner» fertig ist, werden die Ballen gezählt. 41 Siloballen hat es gegeben. Sie wegzuräumen und zu verstauen, geht bis am späten Abend. Silo zu machen, gefällt mir, es macht viel Spass. So geht ein schöner Tag zu Ende.

Auch in die Höhe

Am nächsten Tag muss noch in die Hochsilos gefüllt werden. Dabei ist es jeweils mühsam, dass man das Gebläserohr und den Verteiler immer verschieben muss.

Die Hochsilos sind stets sehr schnell voll. Wenn es so weit ist und sie bis zum richtigen Punkt gefüllt sind, kommt eine Wasserpresse drauf. Das ist eine sehr dicke Plane, die mit Wasser gefüllt und darum sehr schwer wird.

Wenn das gemacht ist, ist schon wieder Feierabend und ein weiterer anstrengender, aber auch schöner Tag vorbei.

Zur Person: Obwohl erst 15 Jahre alt, ist der Berner Oberländer Christoph Griessen aus Zweisimmen BE schon ein erfahrener Älpler. Heuer geht er zum zehnten Mal z Bärg auf die auf 1720 m ü.M. gelegene Alp Mädli oberhalb von Zweisimmen. Die Alp Mädli hat eine Fläche von 19 ha und ist in der Bergzone IV eingeteilt. Der Talbetrieb seiner Familie mit 11 ha befindet sich unterhalb des Chummis in der Gemeinde Zweisimmen in der Bergzone III.[IMG 3]