Das morgendliche Melken war wie immer sehr interessant und spannend. Nachdem wir gefrühstückt und unseren Grizzlybären-Hunger gestillt hatten, machten wir den Stall fertig. Danach mussten wir, besser gesagt, sollten wir die Kühe scheren für die Viehschau.

Gerettet mit Hilfe einer Mega-Magnet-Angel

Doch Ada und Samira wären nicht Ada und Samira, wenn da nicht noch ein Haken wäre. Voller Freude wollten wir beginnen zu scheren, doch dann machte unser Schermesser einen Tauchgang in einem Kanal namens Gülleschwemmkanal.

Dieser Kanal ist sehr trüb und dickflüssig. Mit unzähligen Varianten probierten wir, das Messer rauszuholen, doch unserem Schermesser gefiel es allmählich dort unten.

Spass und Enttäuschung liegen nah beieinander

Ich hatte ziemlichen Spass dabei, aber Ada, die sich so unglaublich fest auf das Scheren freute, war enttäuscht. Doch kein Grund zur Panik: «Fishergirl’s friend» Samira eilte zur Hilfe. Nach einer fünfminütigen Suchaktion und mit der Hilfe eines Mega-Magneten habe ich das Schermesser herausgezogen.

Und dann konnten wir endlich loslegen. Wir haben das Schermesser im Takt des Schwyzerörgeliquartetts Genderbüebu geschwungen und konnten es nun in vollen Zügen geniessen.

 Auf der Viehschau wird Kuh Omaha geehrt

Die Viehschau war ein super toller und interessanter Tag. Wir konnten viele neue Leute kennenlernen. Das Highlight war, dass unsere Kuh Omaha einen Preis gewonnen hat. Mein Fazit des Tages: Halte dich nicht an etwas fest, sei auch offen für Neues.