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Emmi verlieht den «Q-Award» und führt jährliche Qualitätsprämie ein

Um Schwankungen besser gerecht zu werden, zählen bei Emmi neu die Mittelwerte mehrerer Monatsproben bei Keim- und Zellzahlen. Auch beim Gefrierpunkt gebe es mehr Toleranz.


Emmi zeichnet die Leistung ihrer besten Milchlieferanten jährlich mit dem «Emmi Q-Award» aus. Dieser wird neu mit einem Qualitätsbezahlungssystem verknüpft, informiert die Milchverarbeiterin in einer Mitteilung. Damit trage man der Entwicklung Rechnung, dass die Milchqualität, nachhaltige Herstellung und Verarbeitung den Kaufentscheid zunehmend stark beeinflussen.

Mittelwerte und mehr Toleranz

Das neue System, das man zusammen mit den Direktlieferantenorganisationen und der Mittelland Milch per 1. Januar 2021 eingeführt habe, berücksichtigt laut Emmi Schwankungen in Qualität und Gehalt der Milch. Entsprechend zählen neu Mittelwerte aus mehreren Monatsproben bei Keim- und Zellzahlen und es gebe mehr Toleranz im saisonalen Verkauf beim viel diskutieren Gefrierpunkt. Nach wie vor führt aber eine antibiotikapositive Milchprobe zu Schadensersatzpflicht, Milchpreisabzug und dem Ausschluss aus der Wertung für den «Emmi Q-Award» des jeweiligen Jahres.

Jährliche statt monatliche Prämie

Ausserdem verknüpft Emmi seinen «Q-Award» neu mit der Qualitätsbezahlung. Statt des bisherigen monatlichen Zuschlags von 0,5 Rappen pro Kilo Milch werden nun jene Produzenten eine Prämie erhalten, die während des ganzen Jahres die qualitativ beste Milch geliefert haben. «Wer bei allen Proben sämtliche Anforderungen erfüllt, erhält eine Prämie von 400 Franken», schreibt Emmi. Sollwertverletzungen bringen Strafpunkte, was die Prämie senkt: Mit einem Strafpunkt gibt es noch 200, mit zweien noch 100 Franken. Insgesamt rechne man mit einer Prämiensumme von über 100'000 Franken für 400 bis 500 Produzenten. 

Rudolf Tschui gewinnt den «Q-Award»

Erstmals geht der «Emmi Q-Award» an einen Solothurner. Der diesjährige Preisträger ist Rudolf Tschiu aus Grenchen. Zweitplatziert ist Markus Schär aus Heimenhausen (Kanton Bern), gefolgt von Josef Odermatt-Bannwart aus Aesch b. Birmensdorf (Kanton Zürich). 

Die Verleihung des diesjährigen «Emmi Q-Award» fand laut Mitteilung unter Anwesenheit von nationalen und regionalen Branchenvertretern wie Alois Huber, Vorstandsmitglied Mittelland Milch und Schweizer Bauernverband sowie Gross- und Nationalrat des Kanton Aargau und Markus Wagner, stellvertretender Geschäftsführer Mittelland Milch sowie 13 topplatzierten Milchbauern auf dem Sädelhof im aargauischen Berikon statt. Alle 100 ausgezeichneten Lieferanten erhalten auch eine «Emmi Q-Award» Auszeichnungsplakette.

Die Liste der 100 prämierten Milchbauern finden Sie hier. 

V.l.n.r:  Alois Huber, Vorstandsmitglied Mittelland Milch und Schweizer Bauernverband sowie Gross- und Nationalrat des Kanton Aargau; Manuel Hauser, Leiter Geschäftsbereich Industrie Schweiz Emmi; Rudolf und Barbara Tschui, Gewinner Emmi Q-Award 2020; Reto Hübscher, Leiter Einkauf Milch Direktlieferanten Emmi.

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