Es ist morgens um 8 Uhr. Die Rinder sind noch immer auf der Weide und ich mache mich auf den Weg, um zu kontrollieren ob sie vollzählig und gesund sind. Auf der Weide angekommen sehe ich: Alles ist in Ordnung und den Tieren geht es gut. Ich mache mich an die Arbeit und fülle ihnen den Wassertrog wieder ganz auf. Auch Gras haben sie reichlich gefressen und deshalb muss ich ihnen noch ein Stück neu aufzäunen, damit sie wieder genügend zu futtern haben. Sind die Tiere erst mal versorgt, geht es wieder nach Hause, denn auf dem Heimbetrieb gibt es um diese Jahreszeit noch so einiges zu tun. So werden der Mist und die Gülle noch auf den Feldern verteilt und alle Maschinen sauber gewaschen und eingewintert, damit diese im Frühjahr wieder normal laufen. Aber auch der Stall muss vorbereitet werden, damit die Tiere es im Winter schön haben.

Ein Betrieb auf 1444 Meter über Meer

Die Tiere, zu welchen ich und meine Familie schauen, sind noch ungefähr eine Woche draussen, bis es dann in den Stall in Andermatt geht, wo sie den Winter verbringen. Der Hof befindet sich zwischen Andermatt und Hospental. Er liegt auf rund 1444 m ü. M. Es ist alles Jungvieh, welches im Winter, als auch im Sommer bei uns ist. Versorgt werden sie ausschliesslich mit eigenem Futter. Aktuell bin ich in der Bauernschule im ersten Lehrjahr – da ich die sogenannte Nachholbildung absolviere, habe ich immer an einem Tag die Woche Schule und arbeite sonst auf dem Hof in Andermatt und im Winter neben bei noch als Pistenbully-Fahrer auf dem Gemsstock.

Möchtest du auch einen Beitrag schreiben und 50 Franken absahnen? Dann melde dich bei uns unter redaktion(at)bauernzeitung.ch