Auch wenn es Anfang des Jahres draussen noch kalt ist, keimen drinnen bereits die neuen Gartenideen. Wir liefern dazu einige Anregungen:

Für Ungeduldige: Ja, man kann jetzt schon loslegen

Mit Kaltanbau kann man schon im Januar starten, selbst bei Schnee oder bei gefrorenem Boden. Zu den dafür geeigneten Gewächsen gehören viele Kräuter, Kohlsorten, Blatt- und Wurzelgemüse, Mais, Zwiebelarten sowie Sommerblumen und Stauden. «Einfach mal ausprobieren», rät Silvia Meister aus Fulenbach. Sie ist Fachfrau für naturnahen Garten- und Landschaftsbau und gibt unter anderem Kurse an der landwirtschaftlichen Schule Liebegg. «Und wenn nicht auf Anhieb alles gedeiht, hat es sich bei mir bewährt, zwei, drei Wochen später nochmals zu säen.»

Den ganzen Artikel zum Thema gibt es hier

Für wirtschaftlich Denkende: «Market Gardening im Winter», Buchtipp Nr. 1

Buchtipp

Jean-Martin Fortier, Catherina Sylvestre
Market Gardening im Winter
232 Seiten, Verlag Löwenzahn

Mit den richtigen Methoden kann man das ganze Jahr über frisches Gemüse ernten und direkt vermarkten, erklären Jean-Martin Fortier in seinem neuen Buch, und zwar ohne grosse Gewächshäuser, Investitionen oder hohe Energiekosten. Fortier ist Bio-Bauer in Kanada und spezialisiert auf maximale Erträge auf minimaler Fläche. In seinem neuen Buch schreibt er über bewährte, ertragreiche Kulturen, gibt praxisnahe Anbautipps und erklärt seine Vermarktungsstrategien.

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Für Vielbeschäftigte: Beete anlegen ohne Riesenaufwand

Selbst wenn der Boden noch nass und schwer ist, können mit der «No-dig»-Methode Gartenbeete angelegt werden, und zwar ohne kräftezehrendes Umgraben.

Den Artikel dazu findet man hier

Für Blumenfans: Die Pflanze des Jahres

Die Nelke erlebt ein Comeback und wurde zur «Pflanze des Jahres» gekürt. «Neben den klassischen Wildformen gibt es zahlreiche Hybrid- und Zuchtsorten, die sich in Blütenfarbe, Höhe, Duft und Blühdauer unterscheiden», schreibt der Verband Jardin Suisse zur Wahl. «Durch gezielte Kreuzungen entstanden Sorten, die robuster, farbenfroher und länger blühend sind.» Vermehren kann man Dianthus, so der botanische Name der Blume, durch Samen oder Stecklinge.

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Für alle, die mit dem Trend «Sunflowers» liebäugeln: Buchtipp Nr. 2

Buchtipp

Annika Müller-Navarra
Blütenreich
Schnittblumen mit Herz und Hand vermehren
Haupt Verlag, 224 Seiten

Nachhaltige Schnittblumen sind auf Wochenmärkten und vermehrt auch in Blumengeschäften gefragt. Entsprechend interessant kann ihr Anbau auch für Bäuerinnen und Bauern sein. Doch woher kommen die Samen dieser sogenannten Sunflowers? Darauf hat sich die Biologin Annika Müller Navarra spezialisiert. Im Buch «Blütenreich», das am 9. Februar erscheint, vermittelt sie das nötige Wissen für den Anbau und die Vermehrung von Schnittblumen aus Saatgut. Zudem stellt sie 17 Schnittblumenarten vor, die auch Anfängerinnen und Anfänger vermehren können. 

Übrigens: Bäuerin Susanna Brönnimann hat bereits erste Erfahrungen mit dem Anbau und der Vermarktung von Sunflowers gemacht.

Den Artikel dazu findet man hier

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Für alle, die ihre Hecken den neuen Herausforderungen anpassen möchten 

Buchs kränkelt ständig. Thuja vertrocknet in den heissen Sommern, wie wir sie inzwischen auch hierzulande kennen, und Kirschlorbeer darf in der Schweiz nicht mehr verkauft werden. In vielen Gärten ist bei den traditionellen Heckenpflanzen ein Umdenken gefragt. Doch es gibt immergrüne Alternativen, die nicht nur pflegeleicht sind, sondern auch Bienen und anderen Insekten zugutekommen.

Den ganzen Artikel dazu findet man hier

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Für alle, die mit Weihnachten noch nicht ganz abgeschlossen haben: Christrosen und Weihnachtssterne pflegen

Nicht alle zieht es jetzt schon wieder nach draussen in den Garten. Manche geniessen es gerade sehr, in der warmen Stube zu sitzen, die seit den Weihnachtstagen nicht selten mit Christrosen oder Weihnachtsternen geschmückt ist.

Christrosen mögen es allerdings nicht, allzu lange in geheizten Wohnräumen zu bleiben. Dann sollte man sie langsam wieder an die Kälte gewöhnen: Man stellt sie in einen ungeheizten, hellen Raum und später vor die überdachte Haustür. Sobald der Gartenboden wieder frostfrei ist, kann man die immergrüne Staude in den Garten pflanzen. Wichtig dabei ist, Handschuhe zu tragen, denn alle Teile der Christrose sind giftig.

Weihnachtssterne können bei guter Pflege bis Ende Januar blühen. Ideal ist, die Pflanze möglichst immer am gleichen Ort stehen zu lassen. Die Erde sollte ständig gleichmässig feucht sein, die Wurzeln jedoch nicht im Wasser stehen. Gut ist ein regelmässiges Tauchbad in lauwarmem Wasser. 

Den Artikel zum Anbau von Weihnachtssternen in der Schweiz findet man übrigens hier