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Hirsche


Sie gelten als stolz und elegant, bisweilen aber auch als Schädlinge: Hirsche. In der Schweiz gibt es vor allem den Rothirsch (Cervus elaphus), er ist das grösste Wildtier hierzulande. Wie auch der Wolf wurde er vor 150 Jahren in der Schweiz ausgerottet, mittlerweile leben laut Pro Natura rund 35'000 Rothirsche hier. Bisher fallen Schäden an Ackerkulturen durch dieses Grosswild gemäss dem Jagdinspektor des Kantons Bern nicht ins Gewicht (Stand 2019). Grösser seien Schäden durch Wildschweine oder Dachse. 

Hirsche gibt es aber nicht nur wildlebend, sie werden auch als Nutztiere gehalten. Dabei handelt es sich meist um Damhirsche. Für ihre Haltung braucht es eine Bewilligung und ein Gehege mit zwei Meter hohen Zäunen, um ein Ausbrechen der Tiere zu verhindern. Der Schweizer Damhirsch-Bestand beläuft sich auf rund 11'000 Exemplare. Das reicht bei Weitem nicht aus, um die Nachfrage nach Wildfleisch zu decken. Wildfleisch-Importe machen daher knapp zwei Drittel des Angebots in der Schweiz aus (Stand 2019). Was Jäger an Fleisch liefern, wird fast ausschliesslich privat oder über die Gastronomie vermarktet. Angesichts der guten Nachfrage wird die Hirschhaltung immer attraktiver und nimmt in der Schweiz zu.

Das als Trophäe begehrte Geweih wächst nur bei männlichen Tieren und wird jedes Jahr abgeworfen. Rothirsche werden grösser als Rehe, zudem tragen Rehböcke nur ein kleines und kaum verzweigtes Geweih.

In ihrer Ernährung sind die einheimischen wilden Hirsche anspruchslos, sie äsen bevorzugt Gräser und Kräuter, knabbern aber auch Blätter und Triebe von Bäumen oder beispielsweise Bucheckern. Fürs Fressen nehmen sich Rothirsche viel Zeit: sie verbringen sieben bis 10 Stunden damit. Hinzukommen nochmals fünf bis sechs Stunden zum Widerkäuen.

Im Winter gehen Hirsche in den Sparmodus. Sie können für einige Stunden ihre Körpertemperatur drastisch senken und in eine Art Kältestarre fallen. Wird die Winterruhe des Grosswilds gestört, verbrauchen die Tiere wertvolle Energiereserven. Im schlimmsten Fall überleben sie danach nicht bis zum nächsten Frühjahr. 

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