Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Zuckerrübenbau: Cercospora lässt sich jetzt vorhersagen

Die Schweizerische Fachstelle für Zuckerrübenbau, die Hafl sowie kantonale Partner führen in diesem Jahr ein Cercospora-Monitoring auf rund 50 Praxisparzellen im gesamten Mittelland durch. Ziel ist es, das Erstauftreten von Cercospora in Zuckerrüben vorherzusagen, um zu frühe «Blindbehandlungen» vermeiden zu können.


Die Blattkrankheit Cercospora beticola wird leicht mit Bakterienflecken verwechselt, die durch Pseudomonas verursacht werden. Aufgrund der Verwechslungsgefahr sei es in der Praxis besonders schwierig, den Befallsbeginn von Cercospora korrekt festzustellen. Die erste Fungizid-Applikation sollte aber zum richtigen Zeitpunkt erfolgen, d. h. weder zu früh noch zu spät, so die Schweizerische Fachstelle für Zuckerrübenbau (SZF) in ihrer Sonderbeilage Pflanzenschutz 2021.

Bis zu drei Tage im Voraus vorhersagbar

Das Prognosemodell Cercbet 1 kann anhand von lokalen Wetterdaten und der durchschnittlichen Befallsstärke des Vorjahres in der Region den Befallsbeginn von Cercospora bis zu drei Tage im Voraus berechnen. Die aktuellen Ergebnisse sind auf einer Karte auf bewaesserungsnetz.ch der Hafl ersichtlich (siehe Grafik).

Rote oder gelbe Punkte? Sofort auf Cercospora kontrollieren

 

Prognosemodell der Cercospora-Befälle vom 13.07.2021. (Grafik mi/Quelle bewaesserungsnetz.ch)

Tritt ein erster Cercospora-Befall in der Monitoring-Parzelle auf, erscheint der Punkt in der Karte rot. Ist der Punkt orange, ergab die Prognose eine Befallswahrscheinlichkeit von 50 % oder mehr. In diesen beiden Fällen sollen die Rübenpflanzer ihre Parzellen auf Cercospora kontrollieren, empfiehlt die Hafl. Die Bekämpfungsschwelle liegt im Juli bei ein bis zwei schwach befallenen Pflanzen pro Are oder einem grösseren Befallsherd im Bestand. Im August bis Anfang September liegt die Bekämpfungsschwelle bei ein bis zwei kleinen Befallsnestern pro Are oder einem grösseren Befallsherd im Bestand. Ein gelber Punkt auf der Karte bedeutet, dass ein Erstbefall möglich ist, jedoch noch selten sichtbar sei. Gibt es keinen Befall, erscheint der Punkt grün.

Zuckerrübenpflanzer können die Prognose auch über die App BetaSwiss abrufen. 

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Zuckerrüben: Cercospora-Blattflecken erst behandeln, wenn die Infektion im Feld auftritt
17.07.2021
Kommende Woche sind die Bedingungen ideal für einen Cercospora-Befall. Auch wenn mit Mitte Juli der übliche Termin für die erste Cercospora-Spritzung ist, sollte die Behandlung erst erfolgen, wenn Symptome festgestellt wurden.
Artikel lesen
Die Zuckerrüben stehen vielerorts im Wasser. Die ausgiebigen Niederschläge und die Hochwassergefahr in der Schweiz setzen auch der Landwirtschaft zu. Die Zuckerrüben leiden unter den starken Niederschlägen. Oftmals steht das Wasser in den Parzellen und den Zuckerrüben fehlt der Sauerstoff. Dies ist einer der Gründe, weshalb sich viele Parzellen, vor allem im Osten, leicht gelblich präsentieren. ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns