Thema: Jagd
Bussen für Freiwillige – wenn sich Jäger plötzlich wie Gejagte fühlen
Wachsende Wolfs- und Rothirschbestände stellen das Schweizer Jagdrecht vor ein Dilemma: Dieselben Schutzinstrumente, die einst gefährdete Wildtiere retten sollten, erschweren heute deren Regulierung – während Kantone und Landwirtschaft auf freiwillige Jäger angewiesen bleiben. Ein Überblick.
Für Sabrina Bloch ist die Rehkitzrettung ein Herzensprojekt
Die Landwirtin, Jägerin und Physiotherapeutin liebt die Vielseitigkeit, die ihre Jobs mit sich bringen. Statt fünf Tage die Woche das Gleiche zu machen, rettet sie lieber Kitze mit der Drohne und ist Mitbegründerin des Jägerinnen-Clubs «Diana Helvetia».
Nachtjagdverbot erschwert Wildschweinregulierung – Jagdverbände fordern Ausnahmen
Seit dem 1. Februar ist die neue Jagdverordnung in Kraft. Während die Konferenz für Wald, Wildtiere und Landschaft das Verbot als Schutz für Wildtiere sieht, warnen Jagd- und Bauernverbände vor steigenden Wildschweinbeständen und wachsenden Schäden in der Landwirtschaft.
Es braucht Nachbesserungen bei der Jagdverordnung
Die Vernehmlassung zur Teilrevision der Jagdverordnung ist abgeschlossen. Viele Kantonsregierungen folgen dem Vorschlag des Bundes, fordern aber Nachbesserungen. Andere, wie zum Beispiel der Kanton Thurgau, lehnen das Kernstück der Vorlage zur Wolfsregulierung ganz ab.