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Gefährliche Wolllaus eingeschleppt – BLW sucht Käufer von Callistemon-Pflanzen

Der Schadorganismus Ripersiella hibisci befällt Pflanzenwurzeln und wurde bisher noch nie in Europa festgestellt. Gefährdet sind vor allem Zierpflanzen in Töpfen.


Bei 50 Callistemon-Pflanzen (»Zylinderputzer»), die zwischen März und Mai von Italien in die Schweiz importiert worden sind, wurde ein Befall mit Ripersiella hibisci festgestellt. Diese Schmier- oder Wolllaus lebt an der Pflanzenwurzel und gilt in der Schweiz und der EU als besonders gefährlicher Schadorganismus, wie das Bundesamt für Landwirtschaft BLW informiert. Die Laus hat verschiedene Wirtspflanzen, insbesondere Topfpflanzen wie Hibiskus, Oleander, Zylinderputzer, Rhododendron seien gefährdet, aber auch Feigen und Bonsais. 

Mögliche Gefahr für den Gartenbau

Symptome eines Befalls mit Ripersiella hibisci sind laut BLW verzögertes Wachstum. Später werden die Pflanzen gelb und welk, bis sie letztlich absterben.

Damit der Schädling nicht zu einer Gefahr für den produzierenden Gartenbau wird, muss eine Ausbreitung in der Schweiz verhindert werden. Die Betriebe, die befallene Pflanzen erhalten haben, seien bereits informiert worden. 

Die Schmier- oder Wolllaus lebt an den Wurzeln verschiedener Topfpflanzen, von Feigen oder Bonsais und bringt sie zum Absterben. (Bild BLW)

Haben Sie eine Callistemon-Pflanze gekauft?

Die meisten der 50 importierten Callistemon-Pflanzen wurden gemäss BLW zwischen März und Mai an Private verkauft. Käuferinnen und Käufer sind dazu aufgerufen, sich sofort beim Eidgenössischen Pflanzenschutzdienst zu melden.

Kontakt für Käuferinnen und Käufer:
Eidgenössischen Pflanzenschutzdienst, Tel.: +41 58 462 25 50 (ausserhalb der Bürozeiten Tel.: +41 58 462 25 90) oder per E-Mail: phyto@blw.admin.ch.

Wenn Ihre Pflanze die Nummer IT-19-0327 auf dem Pflanzenpass trägt, sollten Sie sich melden. (Bild BLW) 

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