Gesamtschweizerisch wurden im letzten Jahr 456'034 Tonnen Fleisch und 203'900 Tonnen Käse verbraucht, wie Proviande bzw. Swissmilk in einer Mitteilung bekannt geben. Dies bedeutet bei beiden Prdukten ein leichter Anstieg im Pro-Kopf-Konsum verglichen mit dem Jahr 2020, nämlich um 1,8 % beim Fleisch und um 0,4 % beim Käse.

Halbhartkäse beliebt

Der Käsekonsum liegt mit 23,2 Kilogramm pro Person um 100 g oder 0,4 % nur leicht höher als 2020, welches ein Rekordjahr war, was den Konsum von Käse anbelangt. Der Trend hin zu Halbhartkäse setzte sich auch im vergangenen Jahr fort. Hartkäse wurde jedoch weniger konsumiert.

Laut Swissmilk seien neben neuen regionalen Käsesorten auch traditionelle Halbhartkäse, vor allem aus der Westschweiz, immer beliebter. So zum Beispiel Tête de Moine AOP, Vacherin Fribourgeois AOP, Raclette du Valais AOP und Schweizer Raclettekäse.

Am meisten Schweinefleisch

Vom Durchschnittskonsum im Jahr 2021 von 51,8 kg pro Kopf beim Fleisch machen 21,2 kg Schweinefleisch, 14,8 kg Geflügelfleisch und 13,8 kg Rindsfleisch aus. Der Konsum stieg somit um 1,8% oder 900 g pro Person an.

Der Inland-Fleisch-Anteil blieb laut Mitteilung von Proviande konstant etwa 90 %. Einmal mehr sei der Verbrauch beim Geflügelfleisch gestiegen, nämlich um 4,4 %, wobei Pferde- und Kalbfleisch den grössten Rückgang verzeichneten. Die Inlandproduktion beim Fleisch nahm um 1,9 % zu, die Importe nahmen um 4,1 % zu.

Nach wie vor sei beim Fleisch für Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz die Herkunft das wichtigste Kriterium, wie eine 2021 durchgeführte Grundlagenstudie von «Schweizer Fleisch» zeige. Am meisten beschäftigten die Konsumentinnen und Konsumenten das Thema Tierwohl und Tierhaltung.