Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Kefen: Das noch unbekannte Erbsengemüse – mit Rezept für eine Blech-Omlette

Kefen sehen Erbsen oder Bohnen nicht unähnlich. Im Gegensatz zu ihren Verwandten sind sie jedoch relativ unbekannt.


von Therese Schenker
Publiziert: 08.07.2019 / 17:34

Während Erbsen grosse Körner entwickeln, bleiben die Körner der Kefe winzig klein. Ausserdem ist ihre Hülse essbar, da es keine ungeniessbare Pergamentschicht auf der Innenseite der Schote hat.

Daher stammt auch der französische Name Pois mange-tout - also "Erbse, die man ganz essen kann". In der Schweiz werden ca. 9 Hektaren Kefen angebaut, davon 1,5 Hektaren biologisch. Das gibt etwas mehr als 20 Tonnen Kefen pro Jahr. Die Hauptsaison dauert ungefähr von Juli bis August.

Die Kefe gehört zu den Erbsengemüsen und wird auch Zuckererbse oder Kaiserschote genannt. Die Zubereitung der Kefe ist relativ einfach. Manche Schoten haben einen Faden an der Hülle, welchen man wegziehen kann. Sie sind sehr reich an Nahrungsfasern, Vitaminen und Mineralstoffen. Ausserdem besitzen sie einen hohen Anteil an Magnesium, Eisen und Zink.

Kefen werden am besten frisch verarbeitet, da sich der Zuckergehalt schon nach wenigen Tagen in Stärke umwandeln kann und die Schoten so mehlig und bitter schmecken.

Rezept: Blech-Omelette

Für 4 Personen

Zutaten

  • Mehl - 200 Gramm
  • Salz - 0,5 KL
  • Milch - 2 Deziliter
  • Wasser - 2 Deziliter
  • Eier - 4 Stück
  • Kefen - 150 Gramm
  • Lattich - 150 Gramm
  • Rüebli - 100 Gramm
  • Rapsöl - 0,5 EL
  • Salz - 0,5 KL
  • Pfeffer - wenig
  • Appenzeller-Käse, gerieben - 2 EL

Zubereitung

  1. Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. In der Mitte eine Mulde eindrücken. Milch, Wasser, Eier in einem Messbecher verrühren, nach und nach unter Rühren in die Mulde giessen. Weiterrühren, bis der Teig glatt ist.
  2. Teig zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 30 Min. quellen lassen.
  3. Kefen schräg in Stücke schneiden, in ein Schüssel geben.
  4. Lattich in feine Streifen schneiden, beigeben. Rüebli an der Röstiraffel in die Schüssel reiben.
  5. Rapsöl in einer Pfanne warm werden lassen.
  6. Gemüse ca. 5 Min. andämpfen, herausnehmen, würzen, auskühlen.
  7. Käse zu Gemüse geben, gut mischen. Alles unter den Omelettenteig mischen.
  8. Teig in ein mit Backpapier belegtes Blech giessen, glatt streichen.
  9. Backen: ca. 15 Min. in der Mitte des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens.

Autor/Quelle: Bäuerinnenverband Appenzell Innerrhoden/landwirtschaft.ch

Werbung
Werbung
Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Jetzt startet die Brombeer-Saison - Rezept für Beeren-Quarkcrème
Im Juli startet die Schweizer Brombeer-Saison, der Nummer 3 unter den Schweizer Beeren. Während den heissen Tagen sind sie in einer Quarkcrème besonders erfrischend.
Artikel lesen
489 Tonnen Brombeeren ernteten die Schweizer Bäuerinnen und Bauern letztes Jahr. Angebaut wurden die Brombeeren laut dem Schweizer Obstverband auf 33,6 Hektaren, rund die Hälfte davon in der Ostschweiz. Die süss-säuerlichen Brombeeren haben es trotz dem vergleichsweise kleinen Anbau in sich. Denn Brombeeren sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. So enthalten sie unter anderem viel Kalzium, ...
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!