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Burgdorf: In der Stadt beim Käsen zuschauen – dank der Popup-Käserei

«Von der Kuh bis zum Käse»: Unter diesem Motto eröffnet das Käsehaus K3 in Burgdorf eine Popup-Käserei. Damit will Beat Wampfler den Hunger der Städter nach lokalen und authentischen Produkten stillen.


Mit seinem Hiphop-Käse hat der Burgdorfer Beat Wampfler weit über die Schweizer Grenze hinaus für Aufsehen gesorgt. Nun holt der Inhaber der Käserei K3 das Land in die Stadt: Ab dem 3. Oktober betreibt er an der Scheunenstrasse 3 in Burgdorf eine Popup-Käserei in Zusammenarbeit mit Lloyd und Aileen Zumstein von der Monalp AG. Diese ermöglicht mit mobilen Käsereien die Milchverarbeitung auch auf abgelegenen Alpen oder bei fehlender Infrastruktur – z. B. auf der Alp Nünenen im Berner Gantrischgebiet. 

Eine neue Wertschöpfungskette entsteht

Einen Monat lang veredelt Sarah Gross, die Pächterin der Alp Nünenen am Gantrisch, silofreie Milch zu einem neuartigen «Stadt»-Käse. Die mobile Käserei steht im Sommer während der Alpsaison auf der Alp und im Winter im Unterland - immer dort, wo sie eingesetzt werden kann. So entsteht eine neue Wertschöpfungskette.

Kartoffeln und Käse nach 17 Uhr

«Für die Menschen in der Stadt ist es immer wichtiger, zu wissen, woher ihre Nahrungsmittel stammen. Sie legen auch zunehmend Wert auf Produkte aus der Region», hat Wampfler erkannt. In seiner Stadtkäserei im Container hätten die Leute die Gelegenheit, einmal live mitzuverfolgen, wie aus Milch ein schmackhafter Käse entsteht. Dem wachsenden Bedürfnis nach lokalen Produkten trägt das Käsehaus K3 über dieses Projekt hinaus Rechnung: Ab dem 5. Oktober ist es unter der Woche täglich von 17 bis 19 Uhr für den Kauf von Käse und Kartoffeln geöffnet. «Einfacher lässt sich am Feierabend kaum ein chüschtiges Znacht organisieren», sagt Wampfler.

Die temporäre Stadtkäserei steht Interessierten ab dem 4. Oktober offen. Gekäst wird jeweils von Mittwoch bis Freitag von 9 bis 12 Uhr. Gruppen sind nach Voranmeldung unter Telefon 079 335 10 14 willkommen.

Mehr über die Hintergründe des Projekts lesen Sie hier. 

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