Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Bäuerinnen richten wegen Reformen Appell an Nationalratspräsidentin

Parlamentarier sollen in den anstehenden Debatten über die Agrarpolitik 2022+ und die Internationale Zusammenarbeit das Schicksal der Bäuerinnen nicht aus den Augen zu verlieren. Ein entsprechender Bäuerinnen-Appell wurde Nationalratspräsidentin Moret übergeben.


Previous Next

Der Schweiz. Bäuerinnen und Landfrauen Verband (SBLV) und Swissaid hatten den Appell zum Frauenstreik-Tag am vergangenen 14. Juni lanciert. Der Bäuerinnen-Appell zählt laut Medienmitteilung vom Dienstag auf die Unterstützung von über 2000 Menschen und den Organisationen BioSuisse, Kleinbauern-Vereinigung VKMB, IP Suisse, Schweizer Milchproduzenten SMP, Uniterre, Wide Switzerland und Agrar Info.

Die beiden vom Bundesrat verabschiedeten Botschaften und manche im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens getätigte Reaktionen über die Internationale Zusammenarbeit (IZA) und die Agrarpolitik 2022+ (AP22+) lösten bei SBLV und Swissaid nach eigenen Angaben Ernüchterung aus. Der Text der AP22+ sei zwar ein Schritt in die richtige Richtung in Bezug auf die soziale Absicherung, aber es müsse noch mehr getan werden, um die Situation der Bäuerinnen in der Schweiz und weltweit zu verbessern.

Die Botschaft des Bundesrates zur AP22+ enthält die Verpflichtung, die Risiken von Krankheit und Unfall (Verdienstausfall), Invalidität oder Tod (Risikovorsorge) für Ehepartnerinnen oder eingetragene Partnerinnen, die regelmässig und in erheblichem Umfang auf dem Hof arbeiten, sozial abzusichern. Sollte dies nicht geschehen, ist eine Kürzung der Direktzahlungen vorgesehen. Dies ist für den SBLV ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch ist für die Initiatoren des Bäuerinnen-Appells die Situation verbesserungswürdig.

Für beide Organisationen ist die Geschlechterfrage laut Mitteilung von strategischer Bedeutung in der Entwicklungspolitik. Die Forderungen der Bäuerinnen seien eine Chance für die IZA, die der Bundesrat nicht ausreichend genutzt habe. In der IZA Botschaft fehle eine klare zukunftsgerichtete globale Strategie für die Anliegen der Bäuerinnen.

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Agrarpolitik 2022+: Welcher Abschluss ist zukünftig direktzahlungsberechtigt?
09.01.2020
Was die neuen Ausbildungsanforderungen für den Bezug von Direktzahlungen beinhalten, ist weitgehend noch eine Blackbox. Dies sagen Petra Sieghart, Leiterin Agriprof und Ralf Keller, Verantwortlicher für den Direktzahlungskurs am landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain BL.
Artikel lesen
Der Entwurf für die Anforderungen für den Bezug von Direktzahlungen sieht vor, dass Bäuerinnen mit Fachausweis (FA), Absolventen der Grundbildung Landwirt mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder des Direktzahlungskurses zusätzlich drei betriebswirtschaftliche Module der Betriebsleiterschule besuchen müssen. Das wäre eine Verschärfung mit Inkrafttreten der Agrarpolitik 2022+ (AP ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns