Agrarpolitik
Artikel
Nach dem Ja zu Wil West: Bilanz ziehen und vorwärtsmachen
Die St. Galler Bevölkerung besiegelte am Abstimmungswochenende vom 8. März im zweiten Anlauf den Grundstücksverkauf an den Kanton Thurgau, dies zur Realisierung des Wirtschaftsstandorts Wil West. An vorderster Front postierten sich sowohl auf Seiten der Befürworter als auch der Gegner Vertreter der Landwirtschaft. Bei den einen Frohlocken, bei anderen Katerstimmung? Die BauernZeitung fragte nach.
Die Bauernvertretung in Nidwalden und Obwalden bleibt stark
Bei den Wahlen in den Landrat Nidwalden und den Kantonsrat Obwalden gab es wenig Verschiebungen bei der Anzahl bäuerlicher Sitze. Die SVP wurde in beiden Kantonen zur stärksten Partei.
Was haben Landwirt(innen) von der neuen Bienen-Initiative zu erwarten?
Der Imkerverband spricht von einem «Jahrhundertprojekt», dass eine Verfassungslücke schliessen soll. Dabei stünden weder Schuldzuweisungen noch Verbote im Fokus.
Importfleisch aus langen Transporten muss künftig deklariert werden – Umsetzung fraglich
Die Motion von Grünen-Nationalrätin Meret Schneider soll die Schweizer Landwirtschaft und das Tierwohl stärken. Der Bundesrat hält die Forderung für nicht praktikabel, muss sich nun aber um die Umsetzung kümmern.
«Risikoarme» Wirkstoffe beschleunigt zulassen – Bundesrat warnt, Parlament sagt ja
Innert maximal sechs Monaten sollen Wirkstoffe mit geringem Risiko in der Schweiz zugelassen werden, sagen National- und Ständerat. Überflüssig und sogar kontraproduktiv, warnt die Bundesrätin, findet aber kein Gehör.
Nationalrat schützt Inlandleistung – was das für Fleischproduzenten bedeutet
Der Nationalrat hat die Landwirtschaft im Entlastungspaket weitgehend verschont. Insbesondere verwarf er Pläne, die Fleisch-Importkontingente vollständig zu versteigern – ein Entscheid, der für Bauernfamilien weit mehr bedeutet als ein buchhalterischer Posten.
Umgang mit PFAS: Das plant der Bundesrat für betroffene Betriebe
Das Parlament hat festgelegt, wie bei der Festlegung neuer Grenzwerte vorzugehen ist. Der Konsumentenschutz ist empört, Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider will einen möglichen Imageschaden für Schweizer Produkte prüfen.
Brasiliens Rinder, Schweizer Teller – und ein Abkommen, das Fragen aufwirft
Ende Februar hat der Bundesrat die Botschaft zum Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und Mercosur ans Parlament verabschiedet. Ab der Sommersession, die am 1. Juni beginnt, werden National- und Ständerat darüber beraten, im Herbst folgt die zweite Lesung. Frühestens 2027 tritt das Abkommen in Kraft, wenn es nicht vorher noch zum Referendum kommt. Es ist also noch Zeit, unbequeme Fragen zu stellen. Nur: Wer stellt sie?
Entscheid zugunsten der Bauern: Nationalrat entschärft das Entlastungspaket wieder
Die Finanzkommission des Nationalrates wollte der Landwirtschaft 50 Mio. Franken streichen. Der Nationalrat hat nun das Steuer herumgerissen, indem er nicht seiner Kommission folgt, sondern der Kleinen Kammer – aber nicht überall herrscht Einigkeit.
Gegen Wiederaufforstung von Ackerland: Winterthurer Stadtbauern reichen Referendum ein
Mit zwei grossen Traktoren fuhren die Winterthurer Stadtbauern vor die Gemeindeverwaltung und reichten das Referendum gegen den Gestaltungsplan und die Zonenplanänderung ARA Hard ein. Da durch den geplanten Erweiterungsbau Wald gefällt wird, entschied die Stadt, diesen Wald auf bestem Ackerland wieder aufzuforsten. Damit sind die Bauern nicht einverstanden.
Meistgelesen
- Urner Älplerpaar: «Zufriedene Kühe sind kaum zu überbieten»
- «Blumen sind Gemüse für die Seele», sagt Bäuerin Margrit Odermatt
- Die zweite gute Ernte in Folge und trotzdem Importe: Fenaco erklärt die Lage
- Wenn auf der Alp kein Gras wächst, kommen Älpler an ihre Grenzen
- Rätsel um kranke Kühe: Hitze, Virus oder doch die Blauzungenkrankheit?