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Wegen Foodwaste: Bio-Hof liefert nicht mehr an den Grosshandel

Der Biohof Kütigkofen hat genug davon, auf Tonnen von unschönen Kartoffeln sitzen zu bleiben. Die Betreiber setzten fast ausschliesslich auf die Direktvermarktung.


Publiziert: 17.10.2019 / 10:09

Im Herbst 2017 blieben die Betreiber des Biohof Küttigkofen in Solothurn auf 23 Tonnen essbaren Kartoffeln sitzen. Wegen Drahtwurm-Befall lehnte der Abnehmer die Knollen ab. Darauf entschieden sich Matthias und Claudia Zimmermann für einen Richtungswechsel, wie die Solothurner Zeitung berichtet.

Von 50 Tonnen auf fünf

Fortan setzt der Biohof auf die Direktvermarktung im eigenen Hofladen. Sie bauen auch nicht mehr im grossen Stil an, sondern nur soviel, wie sie selbst verkaufen können. Früher hatten Zimmermann's 50 Tonnen Kartoffeln, heute sind es noch 5 Tonnen. So können sie einen viel grösseren Teil der Ernte verkaufen. Denn die Kunden im Hofladen würden sich nicht über kleine Mängel oder ausgefallene Formen stören. Neben dem Laden beliefert der Bio-Hof noch einige Institutionen und Restaurants. Dieses Geschäft halten sie jedoch im kleinen Rahmen. "Die Leute sollen sehen, wie wir unsere Tiere halten und woher die Ware kommt", so das Paar gegenüber der Zeitung.

Grosse Auswahl im Hofladen

Auf die Grossverteiler verzichten können die beiden nur, da sie eine grosse Palette an Produkten herstellen: Früchte und Gemüse, Getreide und Linsen, eigenes Mehl und Fleisch von Weiderindern und Freilandschweinen. So können sie im Hofladen eine grosse Auswahl anbieten.

Der Biohof auf der Leinwand

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