An der in Genf unter dem Vorsitz von Zentralpräsident P. Buess (Itingen/BL) abgehaltenen Delegiertenversammlung des Schweiz. Geflügelzuchtverbandes (SGV) kam erneut zum Ausdruck, dass sich die Geflügelhaltung auf immer weniger Betriebe konzentriert. Jedes Jahr geben einige Tausend Züchter ihre Bestände auf. Der Legetierbestand hat sich in den letzten Jahren allerdings nicht wesentlich verkleinert; hingegen mussten die für die Marktproduktion erzeugenden Betriebe ihre Tierzahl wesentlich vergrössern, sollte noch ein bescheidenes Arbeitseinkommen resultieren.

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1967, so schätzt man, wurden in der Schweiz 645 Mio. Eier produziert gegenüber 615 Mio. im Vorjahr. Dabei hat die auf 535 Mio. Stück errechnete Marktproduktion wegen des Rückgangs der Selbstversorgung noch relativ mehr zugenommen. Dementsprechend gingen die Importe von 382 Mio. Eiern auf 367 Mio. zurück. Erstmals überschritt damit der Verbrauch von Schaleneiern die Milliardengrenze. Rechnet man die Eiprodukte dazu, so wurden pro Kopf und Jahr 184 Eier gegessen, d.h. gleichviel wie 1966.

lid