Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Neu im Kulinarischen Erbe der Schweiz: Was ist Tigets?

Tigets, auch Dirrs genannt, kommt aus dem Kanton Uri und ist neu in die Sammlung des Kulinarischen Erbes der Schweiz aufgenommen worden.


Die Beschreibung erinnert an Bündnerfleisch: Tigets ist ein Urner Trockenfleisch, das gesalzen, gewürzt, rein luftgetrocknet und unterschiedlich stark geräuchert wird. Zwar verwendet man wie beim Bündnerfleisch meist Kuh- oder Rindfleisch, es wird aber auch das Fleisch von Schafen, Ziegen, Hirschen, Gämsen, Schweinen oder anderen Wilds zu Tigets verarbeitet. Bünderfleisch hingegen besteht stets aus dem Stotzenstück von Rind und Kuh. Zudem stammt das Urner Trockenfleisch eben aus Uri, nicht aus Graubünden. 

Einst zur Selbsversorgung, heute ein Erbe

Wie der Trägerverein Alpinavera in einer Mitteilung schreibt, wurde nun das Urner Trockenfleisch ins Kulinarische Erbe der Schweiz aufgenommen. Damit sollen seine Geschichte und die Weiterführung des Herstellungsverfahrens sichergestellt werden.

Historisch diente das Tigets den Urner Bauern vor allem zur Selbstversorgung. Man trocknete das Fleisch zur Haltbarmachung im Estrich und je nach Luftfeuchtigkeit und Höhenlage wurde es zusätzlich in unterschiedlicher Intensität geräuchert. So konnten sich die Menschen in den ländlichen Gebieten des Urnerlands, wo Ackerbau nur rudimentär betrieben wurde, von der eigenen Viehwirtschaft ernähren.

Starke Tradition des Fleischtrocknens

Die trockene Luft in Höhenlagen machte das Räuchern weniger wichtig, als es im feuchteren Unterland war. Heute lässt sich die Luftfeuchtigkeit bequem mit Klimaanlagen in professionellen Fleischtrocknereien einstellen.

Trotz der modernen und effizienten Methoden lebe man die alte Tradition des Fleischtrocknens im Urnerland stärker, als in vergleichbaren Berggebieten, schreibt Alpinavera. 

War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Neu im kulinarischen Erbe der Schweiz: Pferdefleisch und Jurabergkäse
27.12.2019
Das kulinarische Erbe der Schweiz wächst offiziell um zwei Spezialitäten. Sowohl zum Pferdefleisch als auch dem Jurabergkäse gibt es spannende Geschichten zu erzählen.
Artikel lesen
Der Winter 1890 brachte im Jura jede Menge Schnee. So viel, dass die dortigen Bauern ihre Milch nicht mehr zur Käserei in La Chaux-de-Fonds bringen konnten. So machten sie aus der Not eine Tugend und kästen selbst — der Jurabergkäse war erfunden. Nicht nur ein Käse Tatsächlich handelt es sich beim Jurabergkäse um eine ganze Gruppe von Käsen, wie es in einer Mitteilung der Fondation Rurale ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns