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Marktkommentar von Alex Bardet: «Prognosen sind leider ungünstig»

Alex Bardet zieht eine erste Zwischenbilanz des IP-Getreides und Raps und ist besorgt über die kommende Wetterentwicklung.

Wir schätzen, dass zwischen 40 und 50 % des IP-Suisse-Weizens in der Westschweiz und 30 bis 40 % in der Deutschschweiz gedroschen sind. Davon entsprechen zwischen 20 und 30 % des Weizens nicht den von Swiss Granum festgelegten Standards. Es gibt grosse Unterschiede zwischen den Regionen, insbesondere in den von Hagel betroffenen Gebieten. Wir wissen, dass die Sammelstellen alles tun, um so viel Weizen wie möglich vor der Deklassierung zu retten.

Die Hektolitergewichte sind eher niedrig, liegen aber immer noch innerhalb der von Swiss Granum prognostizierten Spanne von 73 kg bis 83 kg/hl. Mykotoxine sind vorhanden, liegen aber bis auf wenige Ausnahmen unter den Werten der Schadstoffverordnung. Die Erträge sind durchschnittlich bis gut. Bislang wurden etwa 60 % des IP-Suisse-Rapses gedroschen. Die Posten, die nicht vom Hagel getroffen wurden, erzielten aufgrund der schwierigen Bedingungen während der Blütezeit nur durchschnittliche Erträge. Die endgültige Bewertung kann in einigen Wochen erfolgen. Die Wetterentwicklung der nächsten Tage wird über den Ausgang der Ernte entscheiden, aber leider sind die Prognosen nicht günstig. Daher sind diese Einschätzungen mit Vorsicht zu geniessen.

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