Die Preise für Brotgetreide steigen um 3 bis 5 Franken

Mit dem Mehrpreis könne ein Teil der gestiegenen Kosten gedeckt werden, er entspricht aber nicht den Forderungen des SGPV. Es ist die Rede von einem Kompromiss zwischen Produzenten und Verarbeitern.

Fr. 8.-/dt Brotgetreide hatte der Schweizerische Getreideproduzentenverband (SGPV) gefordert. In der Branchenorganisation Swiss Granum kam ein Kompromiss zwischen Produzenten und Verarbeitern zustande, wie es in einer Mitteilung heisst: je nach Kultur steigen die Richtpreise für Brotgetreide um Fr. 3.- bis 5.-/dt.

Wichtigkeit der einheimischen Produktion unterstrichen

Mit dem Mehrpreis könne einerseits ein Teil der gestiegenen Produktionskosten gedeckt werden, andererseits würden die Müller so mit ihren Produkten am Markt konkurrenzfähig bleiben, schreibt Swiss Granum weiter. Die gefundene Lösung unterstreiche die Wichtigkeit der einheimischen Brotgetreideproduktion und sorge für Stabilität im hiesigen Markt.

Herausforderung Anbaubereitschaft

Der SGPV hatte in einem Zug mit seiner Forderung nach 8 Franken mehr fürs Brotgetreide davor gewarnt, Landwirt(innen) könnten sich andernfalls trotz bestehender Nachfrage anderen Kulturen zuwenden, die weniger Inputs erfordern. Auch Swiss Granum will die Anbaubereitschaft erhalten, sieht in der beschlossenen Richtpreis-Erhöhung allerdings bereits ein «wichtiges Signal» dafür. Man sei sich aber bewusst, dass es mit den anstehenden Absenkpfaden weitere Anstrengungen brauchen wird.

Eventuell gibt es Herbstrichtpreise

Zum Kompromiss gehört auch, dass sich die Marktpartner am 13. September zu einer weiteren Sitzung treffen wollen. Dort soll es um die eventuelle Festlegung von Herbstrichtpreisen gehen.

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