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Kommentar: Die falsche Biodiversität

Der Verlust an Biodiversität ist ein grosses Thema – zu Recht, schliesslich sind wir beispielsweise auf die Vielfalt von Bestäubern angewiesen. Aber wo es Verlierer gibt, gibt es in diesem Fall auch Gewinner: invasive Arten.


Publiziert: 02.07.2019 / 08:03

Während viele Insekten und andere Tiere und Pflanzen etwa durch intensive Bewirtschaftung verschwinden, tauchen neue auf. Manche davon profitieren vom Klimawandel, andere werden eingeschleppt oder füllen die Lücken verlorener einheimischer Tiere und Pflanzen. Gebietsfremde Arten wie die Kirschessigfliege sind nicht Teil des heimischen Ökosystems und haben daher keine spezialisierten Feinde. Oft sind diese Neozoen und Neophyten deshalb sehr erfolgreich in ihrer neuen Umwelt und werden zum Problem für Landwirtschaft und Naturschutz.

Der Siegeszug der Kirschessigfliege ist wohl nicht mehr rückgängig zu machen. Wichtig ist, die Populationen zu kontrollieren und Schäden so zu begrenzen. Ein Insektizid würde es auch tun – die Kollateralschäden wären aber (ausser in einem Notfall) nicht vertretbar. Daher hat die Landwirtschaft alternative Lösungen gefunden und sich angepasst. Denn Bauern wissen, dass die einfachste und schnellste Lösung oft nicht die beste ist.

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Kirschenfliege ist nicht gleich Kirschessigfliege
02.07.2019
Auch wenn sie ähnlich heissen, Kirschen- und Kirschessigfliege (KEF) sind weder dasselbe Tier noch besonders nahe verwandt. Die eingewanderte KEF ist in der Schweiz ein schlimmerer Schädling.
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Im Gegensatz zur KEF (Drosophila suzukii) gibt es bei der einheimischen Kirschenfliege (Rhagoletis cerasi) nur eine Generation pro Jahr. Sie überwintert im Boden und befällt gelbe Kirschen, wobei nur ein Ei pro Frucht gelegt wird. Die KEF hingegen verbringt den Winter ausserhalb der Kultur und schafft bis zu 15 Generationen jährlich. Es sind Massenvermehrungen im Spät-sommer bis Herbst möglich. ...
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