Pflanzen
Artikel
Biorüben: Säen oder setzen?
Es gibt viele Gründe, warum Biobetriebe nicht auf Zuckerrüben setzen: Arbeitsaufwand, Bodendruck, nicht pflügen wird belohnt, Ertragsunsicherheit und Schädlingsdruck. «Aber auch im Bio braucht man Zucker», hielt Hansueli Dierauer vom FiBL am Bio-Zuckerrüben-Workshop entgegen und weiter: «Die einen setzen auf regenerative Landwirtschaft, andere Biobetriebe bauen Kartoffeln und Zuckerrüben an. Der Markt braucht letztere.» Es gilt, das Marktpotenzial auszunutzen und die Anbautechnik zu verbessern. Dafür gibt es im Bio zwei Verfahren: Setzen mit dem Farmdroid oder Pflanzen.Nach den Verschärfungen rechnet IP-Suisse mit Aussteigern, glättet die Wogen und arbeitet an weiteren Neuerungen
Es gibt Kritik seitens der Produzenten am verschärften Punktesystem für Biodiversität. Für IP-Suisse ist der Nutzen aber klar und es soll nicht die letzte Anpassung der Richtlinien sein.Robuste Obstsorten: Ein klares Ziel, aber keine Strategie
Soll die Obstbranche auf das schnell drehende Sortenkarussell aufspringen? Und wer soll den Lead zur Einführung robuster Kernobstsorten übernehmen? Branchenkenner diskutierten an der Thurgauer und St. Galler Obstfachtagung über diese und weitere Fragen.Viel Sonnenschein und wenig Niederschlag sorgten für gutes Grundfutter
Die Gehalte der letztjährigen Grundfutterernte widerspiegeln die guten Erntebedingungen, wie die Raufutter-Enquête 2022 zeigt.Lesen«Die Mehrkosten bei Dünger sind mit bis zu 120 Prozent enorm»
Das vergangene Jahr stellte die Produzenten vor grosse Herausforderungen. Sorge bereitet den Gemüsebauern der Druck von Importware.Vor allem zum Ersatz von Herbiziden gibt es wirksame Alternativ-Verfahren
In einer Zwischenbilanz nach zwei Erntejahren beurteilten die Landwirte im Projekt PestiRed die umgesetzten Massnahmen nach Wirkung und Wirtschaftlichkeit. Am besten abgeschnitten bei der Effektivität hat die mechanische Unkrautbekämpfung.LesenWarum Demeter die schönsten Böden hat und reduzierter Reifendruck nur bedingt hilft
Verschiedene Projekte und Forschungsarbeiten liefern Erkenntnisse dazu, was es für einen effektiven Bodenschutz braucht. Das soll in der Praxis helfen, in der Pflicht sind aber nicht nur Landwirt(innen).Beim Düngen von Gemüse an Presstöpfe und Ernterückstände denken, um Gewässer zu schützen
Wie viel Nitrat ausgewaschen wird, bestimmt in erster Linie die Mineralisierung und damit der Stickstoff, der bereits im Boden vorhanden ist. Was nach dem Ernten auf dem Feld bleibt und beim Setzen dazukommt, führt ohne Berücksichtigung auf Dauer zu höheren Auswaschungen.LesenMeistgelesen
- Braunviehstier Jubilar holt den vierten Mistertitel und macht im Ring Siesta
- Swiss Cheese Awards 2026: Die drei besten Schweizer Käse gekürt
- 15 000 kg Herdenschnitt: Philipp Furrer setzt auf eine Hochleistungsstrategie
- Trotz Extremsommer 7.50 Franken Ernteausgleich beim Mostobst
- Der beste Alpkäse an der Olma gekürt: Preisgeld von 14 000 Franken