Thema: Futterbau
Äugstlen bei Trockenheit: Warum jetzt Warten die beste Wahl ist
Nach der Getreideernte steht der nächste Schritt auf dem Feld bevor: Äugstlen. Wie und wann gelingt dieses Jahr die Ansaat einer Kunstwiese oder Zwischenfrucht? Da vielerorts zu wenig Feuchtigkeit im Boden ist, ist Geduld laut Futterbauberater Hanspeter Hug, wohl die erfolgreichste Strategie.
Äugsteln: Aufwand wie für eine Ackerkultur
Die Ansaat der Kunstwiese sollte nicht vor einer längeren Trockenphase erfolgen. Pfluglose Ansaatverfahren sind vorzuziehen, und eine gute Rückverfestigung des Saatbetts ist besonders wichtig, um Trockenheitsschäden zu vermeiden.
Rapid wird 100 Jahre alt – und baut jetzt autonome Mäher
Der noch einzige grössere Schweizer Landtechnikhersteller feiert das 100 Jahr Jubiläum mit Tagen der offenen Tür im September. Der Mähmaschinenspezialist Rapid setzt für die Zukunft auf automatisierte Systeme.
Wiesen mähen oder bei der Hitze doch noch zuwarten?
Die grosse Trockenheit hat einen Wachstumsstopp verursacht. Vielerorts werden die Futterbestände auf Wiesen und Weiden knapp.
Pflanzenbau läuft heiss – wie lange halten das die Kulturen aus?
Hitze und Trockenheit stressen Ackerkulturen und Futterbauflächen. Der Weizen geht in Notreife, die Gerste ist wohl davongekommen und bei Kartoffeln sowie Wiesen gilt es, abzuwägen.
Pressen ab Stock: Der limitierende Faktor ist der Kranführer, nicht die Technik
Jetzt werden die Heustöcke rausgepresst: Wie man sich am besten auf den Arbeitsschritt vorbereitet. Bei optimalen Arbeitsschritten wären 60 Ballen pro Stunde möglich.
Kammschwader im Einsatz: «Der Fahrer muss schon mehr studieren»
Die Bedienung ist anspruchsvoller, aber die Vorteile bezüglich Futterqualität überwiegen laut dem Lohnunternehmer Michael Wenger, der auf den Kammschwader setzt. Inspiriert ist der hydraulisch betriebene Schwadrechen vom früheren Pferderechen.
Kunstwiesen machen Ackerböden besser – können aber zur Herausforderung werden
Mehr Humus, bessere Bodenstruktur und fixierter Luftstickstoff sprechen für temporäre Futterbau-Mischungen auf Ackerflächen. Eine mögliche Problemquelle ist Italienisches Raigras.
Die Kuh nicht wie ein Schwein füttern: Viele Milchbauern füttern falsch
Das Potenzial, mehr Geld aus der Milchproduktion zu verdienen, sei gross, sagt Stefan Morger von den ZMP. Vor allem bei der Fütterung der Kühe sollte angesetzt werden.
Futterbautagung in Riffenmatt: Trockenheitsresistente Wiesen und passende Kühe für den Bergbetrieb
An der AGFF-Frühlingstagung in Riffenmatt BE stand die Zukunft des Futterbaus in höheren Lagen im Fokus. Die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaus und Agroscope präsentierten neue Erkenntnisse zu trockenheitsresistenten Mischungen, zur gezielten Bestandeslenkung in Naturwiesen und zur Wahl standortangepasster Kuhrassen für steile Berggebiete.