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Zeig mir deine Weide und ich sage dir, welche Kuhrasse du hast

Dass weidende Tiere über ihre Fress-Vorlieben die botanische Zusammensetzung der Weide beeinflussen, ist nichts Neues. Aber es macht nicht nur einen Unterschied, ob Schaf, Ziege oder Kuh auf der Wiese steht, sondern auch, welche Kuh.


Publiziert: 19.08.2019 / 16:25

In einer aktuellen Studie verglichen Forschende der Agroscope die Weiden produktionsorientierter Rasse (z.B. Angus, Beaunvieh, Charolais) mit jener von robusten Hochlandrindern. Das Resultat: die Flächen wiesen eine unterschiedliche pflanzliche Zusammensetzung auf.

25 Standorte 

Insgesamt wurden 50 Flächen an 25 Standorten in Berggebieten der Schweiz und Deutschland untersucht. Die Weiden waren jeweils seit vielen Jahren von den jeweiligen Rinderrassen besucht worden.

So präsentierten sich die unterschiedlichen Flächen (unabhängig vom Standort):

Weide mit Hochlandrindern: Echte Nelkenwurz, geflecktes Knabenkraut, Hundsveilchen, grosser Wiesenknopf

Weide mit produktions-orientierten Rassen: Breitwegerich, Einjähriges Rispengras, Besenheide, Heidelbeere

Bilder Wikipedia

Unterschiede in Artenvielfalt und im Strauchanteil

Zusammenfassend reduzierten die weniger wählerischen Hochlandrinder kleine Sträucher mehr, als ihre hochleistenden Verwandten. Ausserdem waren ihre Weiden generell artenreicher und es kamen viele Pflanzen vor, deren Samen sich per Transport im Fell verbreiten (etwa die Echte Nelkenwurz).

Bei Angus, Charolais und Co dominierten trittfeste Pflanzenarten mit hoher Weidetoleranz.

 

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