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Trotz grösserer Würfe und beweglicher Muttersauen nicht mehr tote Ferkel

Obwohl dank der Zucht pro Wurf mehr Ferkel geboren werden, steigt deren Mortalität nicht an. Eine weitere Steigerung der Wurfgrösse bei Schweinen wäre aber nicht sinnvoll.


In der Schweiz gab es in den letzten Jahren zwei Entwicklungen in der Schweinehaltung, bzw. -zucht:

  1. Seit 2007 dürfen nur noch Abferkelbuchten mit frei beweglicher Muttersau eingesetzt werden
  2. Nahm dank Züchtung die Wurfgrösse zu (2003 wurden im Durchschnitt 11,1 Ferkel pro Wurf geboren, 2017 waren es hingegen 12,8)

Kein wirtschaftlicher Nachteil

Ein Team von Forschenden von Agroscope hat untersucht, ob nun ein wirtschaftlicher Nachteil durch freibewegliche Muttersauen mit grösseren Würfen entstanden ist. Die Resultate dazu wurden online bei Agrarforschung Schweiz veröffentlicht

Sie zeigen, dass die Ferkel-Mortalität zwischen 2003 und 2017 nicht gestiegen sind.

Keine signifikanten Unterschiede

Bei allen Verlustursachen (Gesamtverluste, Erdrückungsverluste und sonstige Verluste) konnten keine signifikanten Unterschiede festgestellt werden: 2003 gingen durchschnittlich 11,7 Prozent der Ferkel pro Wurf bis zum Absetzen ein, 2017 waren es 11,1 Prozent.

Grössere Würfe nicht sinnvoll

Ab dem 13. lebend geborenen Ferkel steigt die Anzahl abgesetzter Tiere nur noch wenig an und das 14. bzw. 15. zusätzliche Ferkel ging mit erhöhter Wahrscheinlichkeit (40 bzw. 70 Prozent) vor dem Absetzen ein. der Aufzuchterfolg flacht also stark ab. 

Daher sei eine weitere züchterische Vergrösserung der Würfe nicht sinnvoll, schliessen die Forschenden.

Das wurde ausgewertet

Für die Studie untersuchten die Forschenden Daten von 9714 Würfe aus dem Jahr 2003 und 331 820 Würfe aus den Jahren 2008−2017. 

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