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Trockenheit im 2019 setzte Saatgutproduzenten zu

Die turbulenten Witterungsverhältnisse setzten im 2019 den Saatgutproduzenten zu. An der Delegiertenversammlung zogen sie Bilanz über das heisse und trockene Jahr.


Der Geschäftsführer der Schweizer Saatgutproduzentenverband "swisssem", Christof Rüfenacht zog an der heutigen Delegiertenversammlung Bilanz über das vergangene Jahr. Die Wettereignisse im 2019 seien sehr kontrastreich gewesen, so Rüfenach, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Weniger Pflanzenkartoffeln als im Jahr zuvor

Daher fiel die Pflanzenkartoffelnernte geringer aus, als im Jahr zuvor. Der Anteil an kleinen Kalibern sei zudem hoch gewesen. Beim Saatgetreide war der Krankheitsdruck gering und die Ernte fiel gut aus. Auch für Saatgut anderer Kulturen wie Mais, Gräser und Klee sei das Ergebnis quantitativ und qualitative erfreulich gewesen.

Anders sah es bei der Produktion von Saatgut bei Soja aus, dieses litt unter der Sommertrockenheit und die Erträge waren mittelmässig. Die Verkäufe von Saatgetreide der Ernte 2019 stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent. Beim Futtergetreide, insbesondere beim Weizen stieg der Verkauf deutlich an.

Verkäufe von Bio-Saatgut angestiegen

Der Absatz von Wintergerste war leicht höher als im Jahr 2018. Wegen ungünstiger Witterungsbedingungen ging die Produktion von Hybridgerste im Jahr 2018 um 215 Tonnen zurück. Im Jahr 2019 war die Produktion von Hybridgerste nicht wesentlich höher, hingegen nahmen die Liniensorten um 471 Tonnen zu. Der Anteil der Verkäufe von Bio-Saatgut betrug 2019 10,6% (2018: 9,9%). Die Gesamtmenge an zertifizierten Pflanzkartoffeln erreichte 21’670 t, 22% weniger als 2018. Mehrere Posten gingen aufgrund von Virusbefall verloren.

Neue Gesichter im Vorstand

An der Versammlung wurde zudem das neue swisssem-Logo vorgestellt. Weiter wählte die Versammlung Markus Egger aus Bière in den Vorstand. Dieser ist Nachfolger von Athos Jaquiéry, welcher die maximale Amtszeit von 12 Jahren im swisssem Vorstand erreicht hat. Evelyne Thomet geht Ende März 2020 in den Ruhestand, wurde jedoch als Ehrenmitglied ernannt. Ihre Nachfolge im Vorstand wird Christian Ochsenbein übernehmen, welcher derzeit als Mitglied der Geschäftsleitung für den Bereich Futterpflanzen zuständig ist.

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