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Raps- und Wintergetreide: Mit der Stickstoffgabe noch abwarten

Raps und Wintergetreide sind schon sehr weit entwickelt. Trotzdem sollte mit der ersten Stickstoffgabe zugewartet werden.


Dank den anhaltend warmen Temperaturen sind Raps- und Wintergetreidebestände wie Gerste und Weizen ihrer Zeit weit voraus. Nun juckt es den Bauern in den Fingern, den zeitlichen Vorsprung mit der ersten Stickstoffgabe auszunutzen. Vor allem, wenn sie sehen, dass die Blätter des Raps gelblich sind.

Noch viel zu nass

Martin Bertschi, Pflanzenbauberater vom Strickhof, rät aber von einer zu frühen Stickstoffgabe ab. «Erstens sind die Böden noch viel zu nass und zweitens hat das Wintergetreide dank dem warmen Winter eine sehr hohe Bestandesdichte», sagt er. Die Bestockung noch zusätzlich mit einer frühen Stickstoffgabe zu fördern sei kontraproduktiv. «Bei einer zu dichten Bestockung konkurrenzieren sich die Pflanzen nur gegenseitig, werden krank oder lagern früh», hält der Pflanzenbauberater fest. Martin Bertschi empfiehlt deshalb erst frühestens Ende Februar, Anfang März mit der ersten Stickstoffgabe, und zwar beim Raps, zu beginnen. Nachher könne man ruhig auch das Getreide Düngen. Denn dieses fange sowieso erst richtig an zu wachsen, wenn die Tage länger und die Nächte wärmer werden. Auch Bernhard Streit, Dozent Verfahrenstechnik im Pflanzenbau an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften, rät von einer zu frühen Stickstoffgabe ab. «Wenn die Landwirte jetzt mit ihren schweren Maschinen auf die nassen Äcker fahren, besteht die Gefahr, dass sie sozusagen den Sauerstoff aus dem Boden drücken und dieser sich verdichtet», warnt Streit. Das Resultat wäre, dass die Pflanzen danach nicht mehr richtig atmen und wachsen könnten.

Stängelrüssler-Alarm

Wegen dem warmen Wetter und dem frühen Entwicklungsstadium ist auch schon der erste Schädling, der Stängelrüssler, in die Rapsfelder eingeflogen. «Dies ist sicher früh», hält Martin Bertschi fest. Er empfiehlt, die ersten Gelbfallen aufzustellen. Die ­gefangenen Rüssler in den ­Gelb-fallen seien aber nichtausschlaggebend für einen Behandlungsentscheid. Denn «der Hauptflug kommt erst noch.» Dafür müssen die Einstichstellen in den Haupttrieben, welche von Stängelrüsslern verursacht werden, gezählt werden, dann erst sei eine Behandlung in Betracht zu ziehen.

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