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Nun fliegt der IP-Käfer auch durch die Reben

15 Jahre suchte IP-Suisse im Detailhandel nach Partnern, um nachhaltigen Wein abzusetzen. Nun ist die Zusammenarbeit mit Denner geglückt.


An der virtuellen Pressekonferenz verkündete Mario Irminger, CEO von Denner, den Startschuss eines Pilotprojekts. Konkret geht es um den ersten IP-Suisse Wein, der im Jahr 2022 in den Regalen von Denner zu finden sein wird. Bisher sind vier Weinbaubetriebe exklusiv mit dem Detailhändler im Programm involviert. «Ich kann mir gut vorstellen, dass das Interesse bei den Produzent(innen) steigen wird», sagte Fritz Rothen, Geschäftsführer IP-Suisse an der Pressekonferenz. 

Um die Wette punkten

«Der Handlungsbedarf im Weinbau ist gross», wie Mario Irminger am Vortrag betonte. Dem stimmte auch Fritz Rothen zu und will nun Nägel mit Köpfen machen. Mit einem Punktesystem soll - nebst den gesetzlichen Anforderungen - der zusätzliche Anreiz geschaffen werden, noch nachhaltiger zu produzieren. Durch die Implementierung des Programms erhofft sich IP-Suisse, den Pflanzenschutzmittel-Einsatz in Zukunft um 50 % zu reduzieren. Rothen verwies hierbei auch auf den Einsatz von Pheromonfallen im Weinbau, um den Traubenwickler zu verwirren und dessen Schaden an der Kultur so zu minimieren. «Der Traubenwickler wäre ohne PSM bekämpfbar», ermutigte er. 

Das Programm beinhaltet Pflicht- und zehn freiwillige Massnahmen

  • Grundvoraussetzung für den IP-Suisse Weinanbau (obligatorisch)
  • Förderung der Artenvielfalt, Ressourcenschonende Produktion und zusätzliche Massnahmen (im Punktesystem geregelt, mindestens 16 Punkte müssen für den Erhalt der Prämie erreicht werden)

Was die freiwilligen Massnahmen konkret beinhalten, wurde an der Pressekonferenz nicht im Detail geschildert. Neueinsteiger des Programmes müssen jedoch nicht im ersten Jahr nach der Teilnahme gleich alle Anforderungen erfüllen, um für das Label zu produzieren. Akkreditierte Kontrollstellen würden die Einhaltung der Massnahmen regelmässig kontrollieren, so Fritz Rothen von der IP-Suisse. 

Wer im 2021 startet: 

  • im 2021 mind. zu erreichende Punkte = 10
  • im 2022 mind. zu erreichende Punkte = 13
  • im 2023 mind. zu erreichende Punkte = 16

Wer im 2022 startet: 

  • Jahr 1 mind. zu erreichende Punkte = 10
  • Ab Jahr 2 mind. zu erreichende Punkte = 16

Für den Mehraufwand der IP-Suisse Labelproduktion im Weinbau wird eine zusätzliche Prämie von 30 Rappen pro kg Traube vergütet.

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