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Unter Familie Stalder stimmte die Qualität der Produkte

Daniel und Brigitte Stalder haben viele Jahre die Käserei Riggisberg BE geführt und bauten erfolgreich das Spezialitätengeschäft auf.

Letzte Woche berichtete die BauernZeitung über die Schliessung der Käserei Riggisberg und erreichte mit dem Artikel ein grosses Publikum, das den Produkten und der Ära des Traditionsbetriebs nachtrauert. Einschränkungen bei der Herstellung von Emmentaler Käse und ein grosser Schadenfall im Sommer 2022 brachten die Käsereigenossenschaft in finanzielle Schieflage, die dazu führte, dass die Käserei nun auf Ende Jahr geschlossen wird.

17 Jahre erfolgreich

Aktuell gilt beim Emmentaler eine Verkäsungsquote von lediglich 35 Prozent. Dadurch fehlen Erträge, welche mit den hergestellten Spezialitäten nicht erwirtschaftet werden können. Gemeldet hat sich auf den Artikel über die Käsereischliessung auch der ehemalige Betriebsleiter Daniel Stalder. Er hat zusammen mit seiner Frau Brigitte und den Angestellten die Käserei Riggisberg mehr als 17 Jahre erfolgreich betrieben und das umfangreiche Spezialitätengeschäft wie auch den Käsereiladen auf- und ausgebaut. Im Februar 2021 trennten sich die Wege der Käsereigenossenschaft und der Familie Stalder.

Schliessung beschäftigt

Daniel Stalder legt Wert auf die Feststellung, dass er mit seinem Team stets sehr guten Emmentaler Käse hergestellt habe und die Qualitätsprobleme nicht während seiner Betriebsführung aufgetreten seien. Die Schliessung der Käserei Riggisberg beschäftigte die Leute und er als langjähriger Betriebsleiter werde nun fälschlicherweise auch mit der Schliessung und den Qualitätsproblemen in Verbindung gebracht.

Nachfolger blieb nur kurz

Die im Artikel erwähnten Probleme mit der Qualität seien erst unter seinem Nachfolger aufgetreten, der die Käserei nur rund ein halbes Jahr führte und dann aufgrund des unverkäuflichen Käses fristlos entlassen wurde. Während dieser Zeit musste der Riggisberg-Emmentaler weitgehend entsorgt werden und ein Schaden von rund einer halben Million Franken entstand. Zum Schluss konnten sich die Milchproduzenten aufgrund all dieser Probleme nur noch einen Milchpreis von 62 Rappen ausbezahlen.

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