Blumenkohl ist die in der Schweiz beliebteste Kohlart. 16‘765 Tonnen oder etwas mehr als zwei Kilo pro Kopf wurden im Jahr 2015 konsumiert. Davon stammten 7‘680 Tonnen aus der Schweiz, die auf einer Fläche von über 500 Hektaren angebaut wurden. Neben dem weissen gibt es in der Schweiz violetten Blumenkohl, der aber ein Nischenprodukt ist. In der Schweiz hat Blumenkohl von Mai bis November Saison.

Ein Blütengemüse

Blumenkohl ist eines der wenigen Gemüse, von denen die Blüte gegessen wird. Dasselbe gilt für den verwandten Broccoli, aber auch für Artischocken oder teil Zucchetti.

Ursprünglich stammt der Blumenkohl aus Kleinasien. In Ägypten soll er bereits im vierten Jahrhundert vor Christus angebaut worden sein. Danach gelangte er via Italien ins restliche Europa.

Blumenkohl ist reich an Vitamin C. Nebst Kalium und Folsäure enthält er viel Kalzium – jenen Mineralstoff, der für die Festigkeit von Knochen und Zähnen verantwortlich ist. Arm ist der leicht verdauliche Blumenkohl hingegen an Kohlehydraten.

Roh, frittiert oder gedämpft

Blumenkohl ist in der Küche vielseitig verwendbar. Man kann ihn roh – etwa mit Dip-Saucen oder im Salat – essen oder kochen, gratinieren, frittieren oder dämpfen.
Kauft man Blumenkohl im Laden, sollte darauf geachtet werden, dass der Strunk gut riecht, was auf Frische hinweist.

Jonas Ingold, lid