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Im Brandfall hilft die richtige Versicherung

Brennt es auf einem Bauernhof, kann schnell die ganze Existenz zerstört werden. Der richtige Versicherungsschutz ist wichtig.


MEHR ZUM THEMA: «Innert Minuten brannte der Stall»

 

BAUERNZEITUNG: Wie versichert sich ein Landwirt am besten gegen Brandschäden?

Thomas Hauri: Das Gebäude ist in den meisten Fällen bei der kantonalen Gebäudeversicherung versichert. Die Versicherung des Inventars hingegen ist Sache des Landwirts. Dabei wird eine Sachversicherung für Elementarschäden abgeschlossen. Hinzu kommt oft eine Zusatzversicherung, um Ertragsausfall und Mehrkosten zu decken, die im Zusammenhang mit dem versicherten Ereignis auftreten.  


Besteht in jedem Fall Anrecht auf die Versicherungssumme?

Für das Inventar grundsätzlich schon. Allerdings nur im Rahmen der versicherten Summe. Deshalb ist es wichtig, regelmässig den Inventarwert und die vereinbarte Versicherungssumme zu überprüfen und anzupassen damit keine Unterdeckung besteht. Vor allem nach dem Kauf von neuen Maschinen oder Anlagen ist dies sehr sinnvoll.


Wie gehen die Versicherungen nach einem Brand vor?

Die kantonale Gebäudeversicherung wird von der Feuerwehr aufgeboten und ist jeweils sehr rasch am Brandort. Auch die private Versicherung der Landwirte kommt schnell ins Spiel, da die Betroffenen oft schon während der Löscharbeiten den Versicherungsberater anrufen. Dieser löst dann die Schadenmeldung an die Versicherungsgesellschaft aus.

Ist der Brand gelöscht, Mensch und Tier versorgt, wird dafür gesorgt, dass das landwirtschaftliche Einkommen möglichst rasch wieder sichergestellt wird. Dazu kann die Unterbringung der Tiere beispielsweise in einem fremden oder provisorischen Stall ermöglicht werden. Die damit verbundenen Zusatzkosten werden mit der erwähnten Zusatzversicherung gedeckt. Ziel ist es, den Tagesablauf der betroffenen Personen so schnell wie möglich zu normalisieren.


Welche Kosten werden häufig unterschätzt?

Oft werden die Aufräumkosten unterschätzt. Durch das Löschwasser müssen die kontaminierten Überreste als Sondermüll entsorgt werden. Diese Zusatzkosten sind nur zum Teil in der obligatorischen Versicherung gedeckt. Eine entsprechende Zusatzversicherung für die Entsorgung von Brandresten kann deshalb sinnvoll sein.

Sowieso ist es ratsam, bei den Versicherungs- und Vorsorgeberater der kantonalen Bauernverbände nach Lösungen zu fragen.


Interview Hansjürg Jäger


Thomas Hauri ist Berater und Leiter der Emmental-Versicherung am Agrisano-Hauptsitz in Brugg AG.

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