Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haushalt: Von essbaren und schädlichen Schimmelpilzen

Das Wort «Schimmel» löst im Normalfall Widerwillen aus und wenn er jedoch spontan auf Lebensmitteln wächst, kann das zu gesundheitlichen Problemen führen. Bei der Käseherstellung ist er jedoch erwünscht.


von Monika Neidhart
Publiziert: 21.09.2019 / 11:03

Schimmelpilze können Nahrungsmittel veredeln, aber auch verderben. Für die Herstellung von Weiss- und Blauschimmelkäse werden Schimmelpilzarten gezüchtet und bei der Herstellung gezielt beigefügt. Sie wirken dabei als Geschmacksverstärker.

Schimmelkäse separat aufbewahren

Bekannt sind Blauschimmelkäse aus Frankreich und England. Doch es gibt hervorragende Schweizer Schimmelkäse aus Kuh-, Ziegen- oder Schafsmilch aus kleineren Käsereien. Je nach Vorlieben sind sie kräftiger bis milder im Geschmack. Schimmelgereifter Käse bewahrt man in einem separaten Plastikbehälter entweder in der Originalverpackung oder in Alufolie gewickelt auf. So können sie andere Käse nicht befallen.

Schimmel bildet lange Fäden

Bei anderen Schimmelpilzarten, die ungewollt auf Brot, Obst, Konfitüre, Nüssen oder Milchprodukten wachsen, können beim Verzehr gesundheitliche Probleme bis zu Lebensmittelvergiftungen auftreten. Vor allem die sogenannten Aflatoxine gelten als krebserregend. Am häufigsten kommen sie in Trockenprodukten wie Nüssen, Trockenfeigen und Gewürzen vor.

Schimmelpilze verbreiten sich über die Luft. Im Gegensatz zu anderen Mikroorganismen vermehren sie sich auch bei niedrigen Temperaturen, also auch im Kühlschrank. Zu lange Lagerung und Feuchtigkeit begünstigen das Wachstum. Da Schimmelpilze lange Fäden im befallenen Nahrungsmittel bilden können, muss man befallene Lebensmittel wegwerfen. Es reicht also nicht aus, den sichtbaren Schimmel auf dem Brot oder auf der Konfitüre zu entfernen; das lange Netz ihrer Fäden dringt, für das Auge unsichtbar, tief ins Nahrungsmittel ein. Auch das Erhitzen des verschimmelten Lebensmittels ist nicht zu empfehlen. Es gibt krebserregende Schimmelpilze, die hitzeresistent sind.

Werbung
Werbung
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Schimmel und Bakterien in abgepackten Kräutern gefunden
Ein Test zeigt, dass einige abgepackte Schweizer Kräuter Schimmel und Bakterien enthalten. Vereinzelte sollen sogar Warnwerte überschritten haben.
Artikel lesen
Dass in Plastik verpackte Kräuter eine ideale Brutstätte für Bakterien und Schimmel sein können, zeigt ein Test des Schweizer Konsumentenmagazins "Saldo". In der Stichprobe wurden in der Schweiz und in Deutschland 39 abgepackte Küchenkräuter – wie Basilikum, Koriander, Petersilie oder Schnittlauch – auf heikle Bakterien und Schimmel untersucht. Zuvor wurden die Kräuter bei Detailhändlern in ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!