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Freiburg: Mehr Schulstunden zu Ernährung und Hauswirtschaft abgelehnt

Der Freiburger Staatsrat lehnt ein Postulat ab, das mehr Hauswirtschaftsunterricht und eine Förderung von Studien zum Lebensmittelkonsum und damit verbundenen Krankheiten ab.


Den Entscheid gegen den parlamentarischen Vorstoss von Grossrätin Susanne Schwander und Nicolas Bürgisser (beide FDP) begründet der Staatsrat vor allem damit, dass der Antrag bereits erfüllt sei. Man plane daher nicht, weitere zusätzliche Massnahmen zu prüfen, heisst es in der Antwort des Staatsrats

Medien berichten über Drogen und Alkohol

Die Verfassenden sind der Meinung, das Thema Ernährung komme an den obligatorischen Schulen heute zu kurz, schreiben sie in ihrem Postulat. Die gesundheitlichen Folgen von Tabak-, Alkohol- oder Drogenkonsum seien dank medialer Aufmerksamkeit und entsprechenden Vorschriften und Verbote gut bekannt. 

Zu wenig Aufmerksamkeit für die Folgen falscher Ernährung

Anders sieht es nach Meinung von Schwander und Bürgisser bei Krankheiten und Gebrechen aus, die mit falscher Ernährung im Zusammenhang stehen. Diese Gesundheitsprobleme (z. B. Diabetes, Herzkreislaufprobleme, Bluthochdruck usw.) träten erst später im Leben auf und seien in der Öffentlichkeit seltener ein Thema. Man wisse zwar in der Schweiz recht gut über die Zusammenhänge Bescheid, verhalte sich aber nicht dementsprechend. Das zeigten etwa Studien dazu, dass z. B. Osteoporose und Übergewicht in den Industrienationen häufiger werden.   

Gesundheits- und Krankheitskosten direkt beeinflusst

Das Ernährungsverhalten könne die Gesundheits-, bzw. Krankheitskosten direkt beeinflussen, heisst es im Postulat. Daher sei es gerechtfertigt, in der Schule mehr Zeit für Lektionen rund um Ernährungslehre/Hauswirtschaft einzusetzen. 

Themen spielen bereits eine wichtige Rolle

Der Staatsrat schreibt als Antwort, Ernährung und Gesundheit spielten bereits heute in der Schule eine wichtige Rolle. Dank einer Kombination aus Theorie und Praxis (Hauswirtschaftsunterricht) hätten die Schülerinnen und Schüler "ein solides Wissen und Können" bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit erlangt.

Den Lebensstil frei wählen

Solchermassen gerüstet seien die Schulabgängerinnen und Schulabgänger in der Lage, ihre "Ernährung und ganz allgemein ihren Lebensstil frei wählen zu können". Sie haben nach Meinung des Staatsrats genügend Hintergrundinformationen, um sich der Gesundheitsgefahren falscher Ernährung bewusst zu sein.

Ausserdem müsste bei mehr Lektionen in diesem Bereich zwingend die Anzahl Stunden in anderen Fächern gesenkt werden, was "weder wünschenswert noch notwendig ist". Gesundheitsfragen würden an der Bildung sehr ernst genommen und es gebe laufend eine Verbindung zwischen Studien und Prävention in Schulen. 

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