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Coronavirus: Grundsätzlich stabile Märkte

Die Gastronomie fällt als Abnehmer weg. Proviande reagiert im Kalbfleischmarkt, zu den Wochenmärkten laufen Gespräche mit den Behörden.


Heute Morgen beriet der Verwaltungsrat von Proviande die Situation auf den Fleischmärkten. Die Verhältnisse auf dem beim Rind-, Schweine- und Lammfleisch seien ausgeglichen, meint Martin Rufer vom Schweizer Bauernverband auf Anfrage der BauernZeitung. «Zwar fällt die Gastronomie komplett aus, aber die zusätzlichen Käufe im Detailhandel gleichen das aus», erklärt er. Auch der wegfallende Einkaufstourismus wegen geschlossener Grenzen helfe, den Fleischmarkt im Gleichgewicht zu halten.

Kalbfleisch wird eingelagert

Anders sieht es beim Kalbfleisch aus: «Dieser Sektor ist sehr Gastronomie-lastig», meint Martin Rufer und die Restaurants seien ja derzeit geschlossen. Die Eckwerte der bereits laufenden Marktentlastungsaktion wurden daher angepasst.  Wo nötig, soll Fleisch tiefgekühlt und eingelagert werden, bis das Angebot wieder sinkt bzw. die Nachfrage nach Kalbfleisch steigt. «Der Kalbsfleischmarkt ist ein saisonales Geschäft und wir erwarten wieder mehr Nachfrage zu Ostern», zeigt sich Rufer zuversichtlich.

Gespräche zu Wochenmärkten laufen

Auch bei den Direktvermarktern bringt das Coronavirus teilweise Probleme, beispielsweise bei den Gemüseproduzenten. «Einige Produzenten vermarkten ihre Produktion stark über Wochenmärkte», so Martin Rufer. Da diese nun verboten sind, fehlt ein wichtiger Absatzkanal. «Es gibt Bestrebungen, die Vorschriften für reine Lebensmittelmärkte zu lockern. Wir sind dazu im Gespräch mit den Behörden.»

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