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Bewährt und doch ganz anders - feine Rezepte einer Bernerin für den Alltag

Dieses Kochbuch bietet Ideen, um gängige Zutaten auf andere Art zu kombinieren und zuzubereiten.


Publiziert: 11.12.2019 / 18:18
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Garten und Kühltruhe bieten eine Vielfalt an verschiedenen Fleischsorten, Gemüsen und Obst. Dennoch kann sich schon mal die Frage aufdrängen: Was koche ich denn nur heute? Im oft hektischen Alltag werden die Lebensmittel daher häufig auf die immer gleiche Art gewürzt und zubereitet. Die Fan­tasie beim Kochen hat sich verabschiedet. So kommen bei der Schreibenden etwa Pouletschenkel meist auf einem Beet von Kartoffeln aus dem Backofen daher, begleitet je nach Saison mit Kürbis, Peperoni und an­deren Gemüsen. Irgendwann kommt da gezwungenermassen der Gedanke von Langweiligkeit auf. Das Blättern in den zahlreichen Kochbüchern, die Ideen liefern sollen, ist meist auch keine Hilfe. Einerseits, weil die Zeit zum Durchstöbern, oder dann schlicht die benötigten Zutaten fehlen.

Frischer Wind aus Bern

Ganz anders kommt da die neuste Errungenschaft in der heimischen Küche daher. Das Buch «Mein Küchenjahr – 365 Rezepte» der Bernerin Annemarie Wildeisen hat die Schreibende bereits beim ersten Durchblättern in den Bann gezogen und ist sogleich zum Lieblingsbuch erkoren worden. Seit es in der heimischen Küche angekommen ist, hat es die Rezeptbuchschublade noch nie von innen gesehen. Das will was heissen. Doch was unterscheidet dieses Kochbuch von all den anderen? Ganz einfach. Es erfindet die Küche nicht neu. Es kommt ohne exotische Zutaten aus, von denen man noch nie etwas gehört hat und die tausende von Kilometern von ihrem Herkunftsland bis hierhin gekarrt wurden. Das Buch zeichnet sich dadurch aus, dass es sowohl für die Alltagsküche wie auch das Kochen für Gäste in heimischen Bauernküchen absolut geeignet ist. Es bringt die verlorene Fantasie zurück, vielbenutzte Produkte wieder einmal mit einer anderen Geschmacksrichtung auf den Tisch zu bringen.​

Huhn - Zart, saftig, lecker

So etwa die eingangs erwähnten Pouletschenkel wieder mal zu schmoren, etwa als Essig-Huhn. Zwar lässt der Name des Rezeptes nicht grad auf einen Gaumenschmaus schliessen. Doch genau das ist es. Mit drei Worten umfasst: zart – saftig – lecker. Oder das Schweinsfilet für Gäste kommt mal mit einer Käsekruste daher, anstelle des altbekannten Versteckens in Teig. Ein tolles Rezept, um Käseresten mal anders zu brauchen, ist auch die Käsepastete.

 

Die Autorin und ihr Buch

Annemarie Wildeisen ist Journalistin, Kochlehrerin und Hausfrau. Zudem ist sie Gründerin und Chefredaktorin der Schweizer Kochzeitschrift «Annemarie Wildeisens Kochen». Zusammen mit ihrer Tochter Florina Manz, Köchin und Stylistin, führt sie zudem in Bern die Privatkochschule Kochen – live! Über 20 Kochbücher sind von Annemarie Wildeisen beim AT-Verlag erhältlich. Darunter auch das vorgestellte Buch «Mein Küchenjahr – 365 Rezepte». Das 464 Seiten starke Werk mit der ISBN 978-3-03800-911-5 kann beim AT Verlag, AZ Fachverlag AG, Neumattstrasse 1, 5000 Aarau, Tel. 058 200 44 00 oder im Internet unter: www.at-verlag.ch für Fr. 39.90 bestellt werden.

Saisonalität ist wichtig

Das Blättern im Buch, das durch die Einteilung in 365 Tage einen saisonalen und von der Autorin auch so gewollten Charakter hat, liefert Kochideen, die sogleich aus der Vorratskammer umgesetzt werden können, ohne dass vorher mit einer langen Liste eingekauft werden muss. Auch Dessertideen sind vorhanden, so dass ganz unkompliziert sein Menü für Gäste zusammengestellt werden kann. Ausprobieren lohnt sich.

Vermicelles-Flan

Für sechs bis acht Personen

Zutaten

2 dl Milch, 1 Teelöffel Vanillepaste oder ½ Vanilleschote,
3 Blatt Gelatine, 2 Eigelb,
30 g Zucker, 2 dl Rahm,
200 g gesüsstes Kastanienpüree (Vermicelles)

Milch mit Vanillepaste oder der aufgeschnittenen Vanilleschote und den herausgekratzten Samen aufkochen. Neben der Herdplatte kurz ziehen lassen. 

Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Eigelbe und Zucker zu einer hellen, dicken Creme aufschlagen.

Milch nochmals aufkochen und zur Eicreme giessen. Alles in den Topf zurückgeben und unter Weiterschlagen bis vors Kochen bringen, so dass die Creme leicht bindet. Sofort durch ein feines Sieb in eine Schüssel umgiessen. Die Gelatine leicht ausdrücken und in der noch heissen Creme unter Rühren auflösen. Die Schüssel in kaltes Wasser stellen und die Creme unter Rühren auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 

Den Rahm steif schlagen. Zuerst das Kastanienpüree, dann den Rahm unter die Creme rühren. In Portionenförmchen füllen und mindestens drei Stunden kaltstellen. 

Zum Anrichten die Förmchen kurz in heisses Wasser stellen und den Rand des Flans mit einem spitzen Messer lösen. Auf Dessertteller stürzen. Nach Belieben mit einer Himbeersauce und glasierten Marroni garnieren.

 

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