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Beim Verein Swiss Tavolata herrscht trotz Gastro-Lockdown positive Stimmung

Trotz gähnender Leere in den Stuben und an den Küchentischen herrscht bei den Swiss Tavolata-Gastgeberinnen und -Gastgebern alles andere wie Katerstimmung. An der Online-GV vom Donnerstagabend wurde zuversichtlich in die Zukunft geschaut.


An der Online-Generalversammlung vom Donnerstagabend, 4. März, nahmen 20 der insgesamt 30 Mitglieder teil. Der administrativ schlank gehaltene und vor zwei Jahren neu aufgestellte Verein, bei dem die Gastgeberinnen das Sagen haben (die BauernZeitung berichtete), überstand die Pandemie-bedingte Gastrokrise gut. Die Vereinsrechnung schloss sogar mit einem Gewinn von Fr. 3967.35 ab. Dies nicht zuletzt, weil Geschäftsführerin Renate Wolf Knick auf einen Teil ihres Gehalts verzichtete und dank des Gäste-Zweifränklers, einer Abgabe von Seiten Gastgeberin von zwei Franken pro bekochtem Gast.

Neuwahlen im Vorstand

Die Traktanden wurden zügig abgearbeitet und alle Geschäfte einstimmig verabschiedet. Im Vorstand gab es folgende Mutationen: Regina Moser, bis anhin Co-Präsidentin, gab aus familiären und betrieblichen Gründen ihren Rücktritt als Vorstandsmitglied bekannt. Für sie rutscht Erika Hänni, bis anhin Beisitzerin, ins Co-Präsidium nach. Neu in den Vorstand gewählt wurde Béatrice Gull. Sie kocht seit 2020 für Swiss Tavolata. Die 62-jährige wohnt im Flumserberg SG, wo sie ein Bed and Breakfast mit sieben Zimmern führt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Lotti Baumann als Co-Präsidentin, Vreni Hofer als Kassierin und Bernadette Odermatt als Beisitzerin.

Gute Zusammenarbeit mit Sprinz

Mit einem Betrag von 10'000 Franken stieg letztes Jahr Sprinz als Sponsor bei Swiss Tavolata ein und bleibt es im selben Umfang auch in diesem Jahr. Mit dem Betrag wird die Geschäftsstelle finanziert. «Mit Sprinz haben wir einen wirklich tollen Partner», beschrieb Renate Wolf Knick die Zusammenarbeit, «nebst der finanziellen Unterstützung sind wir in eine Werbekampagne der Vermarktungsorganisation eingebunden.» In kurzen Videos würden Swiss Tavolata-Gastgeberinnen gezeigt, wie sie bei einem Sprinz-Produzenten einkaufen und anschliessend ein Menu kochen. Ziel des Vereins ist es, weiter Sponsoren zu finden. Denn zurzeit fehle das Geld für Werbemassnahmen.

Interesse von Seite «Bauer, ledig, sucht ...»

Ganz frisch sei eine Anfrage vom TV-Sender 3+ im Zusammenhang mit der Sendung «Bauer, ledig, sucht …» eingegangen, erzählte Lotti Baumann. Es gehe wohl eher nicht um die Verkupplung einer Gastgeberin, meint sie scherzend. Vielmehr seien Ideen gefragt, wie man sich im Umfeld der Sendung präsentieren könnte. An kreativen Ideen fehlte es den Mitgliedern des Vereins nicht: Kochkurse für die Bauern, damit sie ihre Hofdamen mit einem Essen überraschen können, Catering an der Bauer-ledig-sucht-Stubete oder ein Swiss Tavolata-Essen als Kulisse für einen romantisches Abend.

Nik Harmann bleibt Swiss Tavolata-Götti

Der Verein hat eine enge Verbindung zur Sendung «SRF bi der Lüt – Landfrauenküche», einige der Gastgeberinnen sind ehemalige Kandidatinnen der beliebten Kochsendung. Swiss Tavolata schrieb alle Frauen der letzten Staffel an. Wie es aussieht, hätten zwei ihr Interesse bekundet, eventuell Mitglied zu werden.

Apropos Landfrauenküche. Der langjährige Moderator der Finalsendung, Nik Hartmann, ist seit letztem Jahr Swiss Tavolata-Götti (die BauernZeitung berichtete). Daran ändere sich nichts, auch wenn er unterdessen von SRF zum Sender 3+ gewechselt habe, bestätig Lotti Baumann.

Gastgeberinnen gesucht

Der Verein Swiss Tavolata sucht laufend neue Gastgeberinnen und Gastgeber. «Es wäre schön, wenn wir Ende Jahr 35 Mitglieder oder mehr zählen würden», setzt   Geschäftsführerin Renate Wolf Knick das Wachstumsziel fest.

Interessierte melden sich unter: www.swisstavolata.ch

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