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Wechsel an der Swisscofel Spitze

Nach 13 Jahren übergibt Jacques Blondin sein Präsidium. Sein Nachfolger heisst Martin Farner. Doch auch der Klimawandel beschäftigt den Verband.


Publiziert: 07.05.2019 / 17:56

Der Höhepunkt der Versammlung des Verbandes des Schweizerischen Früchte-, Gemüse- und Kartoffelhandels war ganz klar die Verabschiedung von Jacques Blondin und die Wahl seines Nachfolgers. Blondin ist bereits seit 40 Jahren in der Branche tätig, davon 13 Jahre als Präsident des Verbandes. Während seiner Abschiedsrede hielt er Rückschau. Er erzählte vom damaligen 3-Phasen-System, von Übernahmeschlüsseln und tagelangen Konferenzen im Tessin zur Preisfixierung.

Martin Farner wird neuer Präsident

Als Nachfolger wurde Martin Farner aus Stammheim ZH vorgeschlagen und auch sogleich einstimmig gewählt. Farner führt ein Früchte- und Gemüsehandelsunternehmen in Stammheim und im Wallis. Der scheidende Präsident sagte, er übergebe den intakten Verband in bester Verfassung und wünschte seinem Nachfolger viel Erfolg. Im Vorstand gab es noch zwei Ersatzwahlen. Dabei wurden wiederum zwei Personen aus der Westschweiz gewählt nämlich Christian Bertholet und Alban Jaquenoud.

Klimawandel beschäftigt

Ein weiteres Thema, das die Swisscofel beschäftigt, ist der Klimawandel. Bereits Marc Wermelinger, der Geschäftsführer, ging im Jahresrückblick auf das Thema ein. Der Rückblick auf das vergangene Jahr mit den Wetterkapriolen zeige, wie ernst das Thema zu nehmen sei.

«Wir müssen uns darauf einstellen, dass es so weitergehen kann und wird. Fakt ist, dass wir uns auf ganz andere Voraussetzungen von Seiten der Natur einstellen müssen.»

Die Verantwortung liege dabei in allererster Linie bei ihnen, den Mitgliedern von Swisscofel. «Wir sind es, die es auch können. Wir müssen eine aktivere Rolle übernehmen. Politiker und Demonstranten werden die Welt nicht retten. Sie haben keine Felder, keine Traktoren», so Wermelinger.  

Die Land- und Lebensmittelwirtschaft werde die Politiker in die Mangel nehmen müssen und nicht umgekehrt. Die Zukunft der Früchte-, Gemüse- und Kartoffel- Branche hängt nicht von den Politikern ab. «Wir müssen darüber sprechen und verständlich erklären.» Wenn es staatliche Unterstützer brauche, dann vor allem in der praxisorientierten Forschung und Weiterbildung.

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