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Wahlen Parlament: Kandidierende zum Thema Gentechnik

Eine Umfrage unter den Kandidierenden für den National- und Ständerat zeigt die Skepsis der Teilnehmenden bei der Gentechnik.


Publiziert: 25.09.2019 / 15:01

Das zukünftige Parlament wird sich mit der Regulierung der Gentechnik in der Schweiz auseinandersetzen müssen. Die Schweizer Allianz Gentechfrei (SAG) hat eine Umfrage durchgeführt und unter anderem gefragt, ob das Gentech-Moratorium nach 2021 weitergeführt oder neue Methoden strenger als in der EU geregelt werden soll.

Alle Kandidierenden angefragt – wenige Antworten

Die SAG schreibt in seinem Bericht zur Umfrage, man habe alle Kandidierenden für angefragt. Aus den über 300 Antworten schliesst die Allianz, dass das zukünftige Parlament eine strengere Regulierung der Gentechnik fordere. Angesichts der 4'600 Kandidierenden allein für den Nationalrat scheint das allerdings eine etwas gewagte Schlussfolgerung.

Die Grünen äusserten sich gern

Das Thema Gentechnik scheint besonders viel Anklang bei den grünen Parteien zu finden. Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden an der SAG-Umfrage kamen aus diesem Lager: Rund 30 Prozent waren Mitglieder der Grünen Partei, gut 24 Prozent waren bei der GLP.  

Partei Grüne GLP SP SVP BDP EVP CVP FDP diverse
Anzahl 91 73 44 37 17 14 12 4 7
% 30,3 24,3 14,8 12,3 5,7 4,7 4 1,3 2,7

Moratorium soll bleiben

Jene, die an der Umfrage teilgenommen haben, befürworten eine Weiterführung des Gentech-Moratoriums klar. 34 Prozent würden eine Verlängerung um vier Jahre desselben unterstützen, 43 Prozent würden sich eine zeitlich unbegrenzte Verlängerung und 19 Prozent ein totales Anbauverbot für die Schweiz wünschen.

Das bestehende Gentechnikgesetz soll für neue Methoden gelten

In Bezug auf neue Methoden der Gentechnik, wie etwa Genscheren (Crispr-Cas), wird im nächsten Jahr über die gesetzliche Regulierung beraten werden. Der Europäische Gerichtshof hat bereits entschieden, dass Organismen, deren Erbgut mit neuen Verfahren verändert wurde, dem Gentechnikrecht unterstellt sind. In der Schweiz ist dazu noch kein Entscheid gefällt worden.

88 Prozent der 300 Teilnehmenden an der Umfrage sprachen sich dafür aus, dass auch für neue Methoden das bestehende Gentechnikgesetz gelten solle. Dabei gab es 22 Enthaltungen und 5 Prozent, die für weniger strenge Regeln wären.

Deklarationspflicht unbestritten

95 Prozent verlangen in der SAG-Umfrage eine umfassende Deklarationspflicht für gentechnisch veränderte Produkte. Die Allianz argumentiert in dieser Frage mit der Wahlfreiheit des Konsumenten, die ihm gesetzlich zustehe. 

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