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Vielfalt der Schmetterlinge geht zurück

In den letzen 15 Jahren hat die Zahl der Arten und Individuen bei den Schmetterlingen zwar zugenommen, insgesamt sinkt aber deren Vielfalt.


Publiziert: 17.09.2019 / 11:59

Es gibt mehr Schmetterlinge in der Schweiz – aber vor allem jene Arten, die bereits häufig sind. Zu diesem Schluss kommen die Untersuchungen des Bundesamts für Umwelt (Bafu). 

Positive Entwicklung von tiefem Anfangsniveau

Das Biodiversitätsmonitoring Schweiz (BDM) basiert auf den Ausgangsdaten von 2003. Besonders im Mittelland aber war die Vielfalt der Schmetterlinge vor 15 Jahren bereits klein. Im 19. Jahrhundert waren die Schmetterlingsbestände laut Bafu deutlich grösser.

Ausserdem erfasst das BDM vor allem häufige Arten. Aus diesen Gründen ist die in diesem Monitoring gefundene Zunahme der Arten und Bestände der Schmetterling zwar erfreulich, bedeuten aber nur bedingt eine Verbesserung.

Erfolgsgeschichte Blumenstreifen

Neben den negativen Neuigkeiten gibt es auch eine positive: Einige Magerwiesen-Spezialisten profitieren von der landwirtschaftlichen Biodiversitätsförderung. Sie sind häufiger auf Blumenstreifen und Brachflächen zu finden. 

Wärmeliebende profitieren, Kälteliebende verlieren

In den vergangenen 15 Jahren haben die wärmeliebenden Schmetterlingsarten zugenommen, sie profitieren von den steigenden Temperaturen als Folge des Klimawandels. Im Gegensatz dazu sind kälteliebende Arten zunehmend bedroht. Dies einerseits wegen der höheren Temperaturen, andererseits weil sie von anderen Arten verdrängt werden.

Spezialisten zunehmend unter Druck

Fast alle bedrohten Schmetterlinge sind Spezialisten, also an einen bestimmten Lebensraum für ihr Überleben brauchen. 35 Prozent aller Schmetterlingsarten in der Schweiz gelten mittlerweile als bedroht, drei sind ausgestorben.

Das Bafu schliesst daraus, dass unter dem Strich die Vielfalt dieser Insekten hierzulande abnimmt. 

Weniger Magerwiesen und Moore, zunehmend auch im Berggebiet

In Magerwiesen und Mooren sind viele seltene Schmetterlinge zuhause. Aber diese Lebensräume gehen zusehends verloren. Nach dem Mittelland erfasst dieser Trend auch zunehmend die Bergregionen, wo Wiesen und Weiden intensiver gedüngt und gewässert werden. 

Auch die Zunahme der Wälder ist nicht gut für Schmetterlinge, da sie diesen Lebensraum nicht bewohnen können. 

Die meisten Arten sind Nachtfalter

In der Schweiz gibt es rund 3'700 Schmetterlingsarten, entweder ansässig oder als Gast auf der Durchreise. Die meisten davon (3436 Arten) sind Nachtfalter. Die Gruppe der Tagfalter besteht aus 239 Arten, wovon 229 heimisch sind.

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