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Video: Die Liebefelder Käsekulturen

Ein Beispiel, wie Zusammenarbeit zwischen Bund und Privaten aussehen kann, liefern die Käsekulturen bei Agroscope in Liebefeld bei Bern.


Publiziert: 28.01.2019 / 09:42

Ende November 2018 unterzeichneten Milchbranche und Bund die Verträge zum Public Private Partnership (PPP). Damit wird unter anderem die Kulturen-Produktion gemeinsam betrieben. Die für Schweizer Käse enorm wichtige Arbeit ist somit gesichert.

Die Bakterien-Kulturen werden benötigt, um Käse zu produzieren. Sie werden der Milch zugesetzt und wandeln Milchzucker in Milchsäure um. Die Gärung und Reifung ist ein zentrales Element der Käse-Produktion. Agroscope hat rund 100 Jahre Erfahrung in der Herstellung der Kulturen, die nur innerhalb der Schweiz verkauft werden dürfen. Damit wird verhindert, dass die Schweizer Käsebranche durch die hierzulande hergestellte Kulturen konkurrenziert wird.

90'000 Kulturen in Flüssigform und 115'000 in Pulverform werden pro Jahr verkauft. Wobei für qualitativ hochwertigen Käse die flüssige Form bedeutend ist. Der grösste Teil der Kulturen, der von der Liebefelder Kulturen AG vertrieben wird, ist in Bio-Qualität. Dabei wird auf Booster - also praktisch Doping für Bakterien - verzichtet. Das hebt die Kulturen qualitativ von der Konkurrenz ab. Die Konkurrenz liegt im Ausland, besonders in Dänemark, wo deutlich höhere Produktions-Kapazitäten bestehen.

Durch den Swissness-Vorteil und die jahrelange Erfahrung und Qualität können sich die Liebefelder Kulturen trotz höheren Preisen behaupten. Und wer AOP-Käse herstellen will, muss gemäss Pflichtenheft die Schweizer Bakterien-Kulturen nützen.

Jonas Ingold/lid

 

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