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Unverblümt: Ein neuer Name für den «Mohrenkopf» nützt Afrika nichts

Kolumnist Thomas Hodel versteht die Aufregung um den Namen der Mohrenköpfe nicht. Denn das Wort hat einen historischen, keinen rassistischen Hintergrund.


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Seit dem tragischen Tod von George Floyd ist die mediale Aufmerksamkeit von der Covid-19 Epidemie auf das Rassismusthema übergegangen. Doch wird die Welt durch eine Namensänderung der «Mohrenköpfe» weniger rassistisch? Nehmen wir mal an, man würde sie «Schoggiköpfe» nennen. Auch dieses Wort könnte rassistisch missbraucht werden. Bevor diese Debatte losgetreten wurde, hätten die meisten gar nicht gewusst wofür «Mohr» steht.

Das sagt die Historie 

Historisch gesehen kommt es vom spanischen Wort «Moro» welches die islamischen Mauren aus Nordafrika bezeichnete. Von 711–1492 kontrollierten sie einen Grossteil der Iberischen Halbinsel und machten Städte wie Córdoba zum «Place to be» und hinterliessen einen riesigen Wissensschatz und die arabischen Zahlen. Wer würde schon lieber mit römischen Zahlen rechnen? Ist dieses Wort derart negativ, wenn man es für eine leckere Süssigkeit einsetzt?

Viele Bodenschätze und trotzdem mausarm

Gutmenschen bilden sich ein, etwas gegen Rassismus zu machen, wenn sie sich gegen sogenannt rassistische Süssigkeiten einsetzen. Mister Mohrenkopf Robert Dubler, Patron des gleichnamigen Unternehmens sagte in einem Interview: «Wenn der Mohrenkopf ein so grosses Problem ist, dann haben wir etwas viel Wichtigeres vergessen. Ich schaue nach Afrika und sehe den Kontinent mit den meisten Bodenschätzen, der aber arm ist, weil wir ihn täglich bescheissen.» Dies zeigt, wie unterirdisch die Diskussion ist. Wir ändern nichts, beuten Afrika weiter aus und schreiben «Antirassismus» auf unsere Fahnen, weil wir den Namen einer Süssigkeit ändern. Der Rauswurf der Mohrenköpfe aus der Migros schadet Dubler kaum. 30 Minuten musste man vergangenen Freitag anstehen, um eine Schachtel zu kaufen. Dem bodenständigen Robert Dubler ist es zu gönnen.

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