Die Zucht- und Nutzviehauktion vom 10. April in Schüpbach hat alle Erwartungen übertroffen: Alle 105 aufgeführten Tiere konnten verkauft werden, und zwar zu hervorragenden Preisen.
Die 62 angebotenen Kühe lösten einen Durchschnittspreis von 3690 Franken; die nährigen Milchrinder und Rinder 3331 Franken und die fünf Kälber 1160 Franken. Wie gewohnt in Schüpbach lösten auch die 24 angebotenen Mutterkuhrinder mit einem Durchschnittspreis von 4163 Franken wieder eine Spitzenresultat.
Hohe Milchleistung und extreme Inhaltsstoffe
Den Höchstpreis des Tages löste mit 5600 Franken die bestausgewiesene Maximumkuh SwissBeer’s Madison Cora von Reto Beer aus Landiswil aus. Diese Kuh, in der dritten Laktation, wurde letzten Herbst mit dem Maximum von 44 44 94 punktiert und kann neben einer hohen Milchleistung auch extreme Inhaltsstoffe vorweisen.
Laut Rolf Bürki stehe Cora in der gezielten Paarung. Den zweithöchsten Preis, mit 4600 Franken, konnte die Pickel-Tochter Zorana von Martin und Beatrice Wüthrich aus Trub lösen. Die Biokuh steht frisch in der zweiten Laktation. Mit einem Preis von 4550 Franken Roxel Conny von Stefan und Franziska Wüthrich aus Trub. Auch Conny kommt aus einem Bio-Betrieb. Den höchsten Preis bei den Fleischrindern löste mit 4700 Franken Axel Lola, ein Limousin×Brown-Swiss-Kreuzungstier von Willi Schütz aus Sumiswald, aus.
Die Mai-Auktion sei preislich bisher die beste gewesen in diesem Jahr. «Auch für die nächste Auktion am 8. Mai sind wieder viele Tiere in Schüpbach gemeldet», hält Rolf Bürki fest. Sage und schreibe 148 Tiere werden im Katalog aufgeführt.