Der «Patron» der Berner Dragoner 1779 ist Regierungsrat Philippe Müller, der sich mit flammenden Worten am 6. Juni 2026 an die Dragoner und das Publikum wandte. Umrahmt durch Delegationen der Schweizer Kavallerieschwadron 1972, Cadre Noir und Blanc, der Milice Vaudoise Chasseurs à cheval und vielen mehr.
Korpskommandant Benedikt Roos, Chef der Armee, ist im Kanton Bern aufgewachsen. Für ihn war es eine grosse Freude, dem Anlass in Schönbühl BE beizuwohnen: «Es ist mir wichtig, dass Traditionen gepflegt werden. Denn wenn man nicht weiss, woher man kommt, wie soll man dann wissen, wohin man will? Ich bin tief beeindruckt von den Leistungen der Berner Dragoner. Sich zeigen, zu Werten und zur Schweiz zu stehen, ist hier ein deutliches Zeichen.»
Mit der Schwadronsschule, einer Quadrille im Galopp, begeisterten die Berner Dragoner 1779 das Publikum. Reiterliches Können, diszipliniertes Training und die spürbare Freude, dieser Paradetruppe anzugehören, manifestierten sich zur Vorführung in Perfektion.
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Eine gelebte Tradition
Das Amt des Präsidenten hat Stefan Küng bereits im März an seinen Nachfolger Werner Krebs übergeben. Nun vollzog er mit Standarte die Übergabe des Inspecteurs an Melchior Stoller.
«Es ist für mich nach 15 Jahren eine grosse Genugtuung, dass ich die Zukunft der edlen Truppe mit einem bestens funktionierenden Vorstand in so kompetente Hände übergeben darf. Tragt Sorge zu unseren gelebten Traditionen, behaltet sie und entwickelt sie weiter. Gebt das Feuer unserer Kameradschaft und Verbundenheit weiter, damit die Berner Dragoner 1779 die feste Position in der Kulturlandschaft Bern auch in Zukunft bewahren können», lautete die Botschaft in Küngs Laudatio.
Melchior Stoller übernimmt das Ehrenamt mit Stolz, dieser beeindruckenden Truppe vorstehen zu können, welche sich durch Können, Präzision und Kameradschaft auszeichnet: «Ich habe Respekt vor der Aufgabe und der Verantwortung gegenüber den Dragonern und unserem treuen Begleiter, dem Pferd. Und Demut gegenüber unserer Geschichte und dem Auftrag als Ehrenformation.»
In perfekter Kulisse im Sand Schönbühl wurde das 35-jährige Jubiläum nach der Inspektion gebührend mit Speis und Trank gefeiert.