Import von 5000 Tonnen Speisekartoffeln bewilligt – aus drei Gründen

Bis Ende Juli dürfen 5000 Tonnen zusätzliche Speisekartoffeln in die Schweiz importiert werden. Die Corona-Pandemie und das Wetter machen die Einfuhren nötig.

Das Bundesamt für Landwirtschaft bewilligt laut Mitteilung die von Swisspatat beantragte befristete Erhöhung des Teilzollkontingents, weil die Kartoffelbranche mit mehreren Schwierigkeiten zu kämpfen habe:

  • Das schlechte Wetter im April und Mai verzögert die Ernte um zwei bis drei Wochen.
  • Die wegen geschlossener Gastronomie erhöhte Nachfrage führte zu grösseren Verkaufsmengen als in den Vorjahren. Ende April sei der Absatz 30 Prozent über dem Vorjahreswert gewesen.
  • Die physiologische Alterung der Lagerkartoffeln von 2020 war wegen des vergangenen heissen Sommers bereits weiter fortgeschritten, was die Haltbarkeit der Knollen reduziert habe.

Daher sollen nun 5000 Tonnen zusätzliche Kartoffeln aus dem Ausland die Versorgung in der Schweiz sicherstellen.

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