Ausserrhoder Regierung will die Zeit bis zum Vollzug nutzen

Das Departement Bau- und Volkswirtschaft, dem die Landwirtschaft untersteht, wird bis im Sommer eine Karte mit Pflicht- und Ausnahmeflächen für das Güllen mit Schleppschlauch erarbeiten. Das kündigte der zuständige Landammann Dölf Biasotto an.

An der Januartagung des Bauernverbands Appenzell Ausserrhoden in Gais informierte Landammann Dölf Biasotto (FDP) über Aktuelles aus dem Departement Bau- und Volkswirtschaft. «Dass der Bundesrat das Schleppschlauch-Obligatorium auf 2024 vertagt hat, gibt uns Zeit, den Vollzug zu planen», sagte Biasotto.

Bauernverband wird miteingebunden

Sein Departement wird nun die Grundlagen dafür erarbeiten, «immer in engem Austausch mit dem Ausserrhoder Bauernverband», versicherte er. Um eine Übersicht zu erhalten, welche Flächen mit Schleppschlauch gegüllt werden müssen und für welche Flächen oder Betriebe Ausnahmen gelten, werden Karten erstellt. Darauf aufbauend soll ein Ausnahmeformular entwickelt werden. Die Arbeiten sollen im Sommer 2022 abgeschlossen sein.

Kanton zahlt Beiträge an Solaranlagen

Dölf Biasotto ermutigte die anwesenden Landwirte zudem, vermehrt in Solaranlagen zu investieren. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat erhebliche Beitragserhöhungen beschlossen, um die Attraktivität solcher Anlagen zu steigern und die Solarenergie voranzutreiben. Je nach Grösse der Anlage beteiligt sich der Kanton an 30 bis 50 Prozent der Erstellungskosten.

Weiterlesen

  • Die Biobranche verzeichnet für das vergangene Jahr rund 4000 Tonnen Auswuchs-Biogetreide. Die Futtergetreideernte ist um rund 20 % tiefer ausgefallen als im 2020.

    Viele Kulturen enttäuschten letztes Jahr

    Nicht ganz unerwartet berichtet Bio Suisse über das schlechte Erntejahr 2021. Aber nicht alle Kulturen schnitten mies ab.
    Show more
    ABO
  • Gewinnen Sie zwei Tickets für die OLMA 2026!

  • Böden beschreiben, kartieren und kultivieren