- Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) stammt ursprünglich aus Japan und wurde 2011 erstmals in der Schweiz nachgewiesen.
- Im Gegensatz zu den heimischen Taufliegen legt die Kirschessigfliege ihre Eier in gesunde Früchte bei Reifungsbeginn.
- Die weibliche Kirschessigfliege lebt je nach Temperatur drei bis neun Wochen und legt in dieser Zeit bis zu 300 Eier. Für die Entwicklung ist eine hohe Luftfeuchtigkeit sowie eine Temperatur über 6°C und unter 22°C günstig.
- Betroffen sind besonders Beerenkulturen (insbesondere spätreife Sorten) und Steinobst. Sehr empfindlich gegen die Kirschessigfliege sind Himbeeren, Brombeeren, Kirschen, Zwetschgen und Holunder.
- Einheimische Pflanzenarten dienen als alternative Wirte und erhalten die regionale Population.
Pflanzen
5 Fakten zur Kirschessigfliege
Die Kirschessigfliege treibt ihr Unwesen seit 2011 in der Schweiz. Besonders gerne hat sie spätreife Beerensorten, eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine Temperatur unter 22°C.

Kirschessigfliegen erreichen 2 bis 3 mm Länge. (Bild Wikipedia)

Kirschessigfliegen erreichen 2 bis 3 mm Länge. (Bild Wikipedia)
Weiterlesen

Kirschessigfliege: Abwehrmassnahmen auch nach der Ernte weiterverfolgen
Der Druck der Kirschessigfliege ist weiterhin hoch. Deshalb sollten Abwehrmassnahmen unbedingt auch nach der Ernte erfolgen.Kirschessigfliege: Die Lage ist noch unklar
Mit diesen Massnahmen lässt sich die Kirschessigfliege bremsen