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Migros importiert Butter wegen "Rohstoffmangel"

Schweizer Milch(-fett) scheint ein knappes Gut zu werden. Ausgerechnet in der Guetzlizeit importiert Migros Butter aus der EU. Die Lager sind rund 1200 t tiefer als letztes Jahr. Die SMP sehen die Schuld bei der Migros selber.


Publiziert: 03.12.2019 / 18:30

Das Bild mit dem blauen Aufkleber auf der Kochbutterpackung sorgt auf Facebook für negative Emotionen. Bäuerliche Kreise regen sich darüber auf, dass auf der Migros-Kochbutter in gewissen Geschäften ein Kleber mit folgender Aufschrift prangt: «Rohstoffmangel – Produktionsland vorübergehend EU».

Herkunft Deutschland und Belgien

Auf Anfrage erklärt die Migros-Medienstelle, die Verfügbarkeit von Butter und Rahm sei knapp. "Um die Produkte während der Weihnachtszeit sicherzustellen, verkaufen wir während 3-4 Wochen ca. 100 Tonnen Importkochbutter". Die Herkunftsländer seien Deutschland und Belgien.  

Bei den Schweizer Milchproduzenten (SMP) sieht man das etwas anders. "Die Einlieferungen lagen im September nur 1,6% Prozent tiefer als im Vorjahr", sagt Mediensprecher Reto Burkhardt. Wenn es ein Problem gebe, sei es eher die zu späte Planung. "Bei frühzeitiger Planung und richtigen Preisen hätte die Milch für diese Butter in der Schweiz gefunden werden können", erklärt der SMP-Sprecher, "bekanntlich hat die Migros im Juli die Preise bei ihren Lieferanten um 3 Rp. gesenkt".

"Elsa hat ihren Rahmbedarf gemäss den Absatzprognosen geplant", kontert Migros, "wurde aber aufgrund der Milchknappheit nicht im vorgesehenen Umfang beliefert". Die Knappheit betreffe die ganze Branche. Man habe nach einer solidarischen Lösung gesucht und mit den partiellen Importen gefunden, so die Migros-Medienstelle.

Lager fast leer

In der Tat sind die Butterlager extrem tief. In der Woche 48 lagen sie bei lediglich 82 Tonnen und damit rund 1200 Tonnen tiefer als zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr. Die Branchenorganisation Butter, die für die Sicherstellung der Inland-Versorgung zuständig ist, war heute für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Bei Migros hofft man, dass sich die Situation "bis Ende Jahr beruhigt".

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