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Magazin FrauenLand: Jodeln gibt der Seele Boden

Jodeln ist Trend, gerade bei jungen Frauen. In der aktuellen Ausgabe des Magazins FrauenLand erzählen fünf Jodlerinnen, was ihnen daran gefällt.


Für die einen gehören Tracht und traditionelles Liedgut zum Jodeln. «Die Texte der Lieder sind meistens tiefgründig», sagt etwa Karin Niederberger aus Malix GR, Präsidentin des Eidgenössischen Jodelverbandes. «Das Singen und Nachdenken darüber gibt mir immer wieder einen guten Boden für den Alltag.»

Andere begeistern sich mehr für den eher rauen Naturjodel. So experimentiert Sonja Morgenegg aus Münchwilen TG gern mit Improvisationen und Jodel-Varianten aus aller Welt. «Erlaubt man sich, unperfekt zu sein, kommt dabei grosse Freude auf», sagt die Bauerntochter, Sängerin und Jodel-Lehrerin.

Den Traum wahr gemacht

Mehr in der stillen Kammer war Altbäuerin Hildy Haas aus Hölstein BL aktiv: Seit sie mit neun Jahren einen Schüler-Aufsatz-Wettbewerb gewonnen hatte, träumte sie von einem eigenen Buch. Mit 78 Jahren hat sie ihren Traum wahr gemacht.

Für viele Frauen ist Gärtnern ein kreativer Ausgleich zum Alltag. Viel Zeit frisst dabei oft die Pflege der Beetränder und Wege. Nutzgarten-Fachfrau Eveline Dudda gibt Tipps, wie man unerwünschte Beikräuter verdrängen kann, statt ewig zu jäten.

Flucht aus der Ehe-Hölle

Rund alle zwei Wochen stirbt in der Schweiz ein Mensch an den Folgen von häuslicher Gewalt. Nicht selten ist dies die Folge einer narzisstischen Partnerschaft. Lebensberaterin Chris Oeuvray lebte früher selbst in solch toxischen Beziehungen. Nun hat die Zugerin ein Buch über ­Narzissmus geschrieben, verpackt in einen Thriller.
FrauenLand verlost drei ­Exemplare. Hier geht es zum Wettbewerb.

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Tag der Tracht: «Schäppel zurück im Alltag wären schön»
05.06.2020
Sander Kunz hat über die Barockmusik die Trachtenschäppel entdeckt. Das ist ein traditioneller Kopfschmuckt zur Tracht. Er bewahrt das seltene Kunsthandwerk in der Schweiz vor dem Aussterben.
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Einen Trachtenschäppel, auch Kränzlein, Festtags- oder Brautkrone genannt, trug man früher an wichtigen, meist kirchlichen Anlässen, als Kopfschmuck zur Tracht. «Wenn die ledigen Frauen ihn trugen, hatten sie einen aufrechten und erhabenen Gang und zeigten, dass sie ehrbare Personen waren», erklärt Sander Kunz. Er stellt in seinem Atelier in Agasul ZH, das sich in einem alten Bauernhaus, umgeben ...
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