Steckbrief
Name: Stefanie Zurfluh
Alter: 16 Jahre
Wohnort: Attinghausen UR
Schule: agriPrakti, BBZN Sursee
Warum besuchen Sie das agriPrakti?
Da ich meine Lehrstelle erst für den Sommer 2026 erhalten habe, suchte ich nach einem sinnvollen Zwischenjahr nach der Schulzeit. Im Agriprakti lerne ich in den Bereichen Ernährung und Verpflegung, Haushaltsführung, Produkteverarbeitung und Gartenbau viel Neues.
Das Gelernte aus der Schule kann ich auf meinem Lehrbetrieb bei der Familie Bisang in Buttisholz üben und vertiefen. Der Alltag im Agriprakti ist vielseitig und lehrreich, was mir sehr gefällt.
Welche Arbeit machen Sie am liebsten?
Besonders gerne arbeite ich im Garten oder mit Tieren. Das Kochen und Backen bereitet mir ebenfalls viel Freude. Es ist vor allem die Vielfalt, die diese Ausbildung so interessant macht. Auf dem Betrieb der Familie Bisang koche ich praktisch täglich, erledige Arbeiten im Haushalt und kümmere mich um die Hunde, Hühner, die beiden Pferde und gelegentlich um die Kühe.
Auch die Kinderbetreuung gehört zu meinen Aufgaben und macht den Alltag zusätzlich spannend.
Wie sieht Ihre Zukunft aus?
Nach dem Agripraktiwerde ich die vierjährige Lehre als Drogistin in Luzern absolvieren. Momentan kann ich mir gut vorstellen, nach der Lehre einige Jahre in diesem Beruf zu arbeiten. Später möchte ich die Bäuerinnenschule absolvieren, um einen bäuerlichen Haushalt führen zu können und eine Familie zu gründen.
Was für ein Nutztier würden Sie gerne halten und warum?
Später möchte ich gerne einmal Original Braunviehkühe halten. Mir ist dabei besonders wichtig, dass die Kühe Hörner tragen, denn das macht sie zufriedener und stolzer. Ich würde mich für diese Rasse entscheiden, da OB-Kühe sehr umgänglich und robust sind und wir auf meinem elterlichen Betrieb auch solche halten.
Was möchten Sie der Bevölkerung mitgeben?
Ich möchte Ihnen ans Herz legen, regional und saisonal einzukaufen. Produkte, die direkt vom Bauernhof bezogen werden, sind gesünder und ökologischer. Deshalb empfehle ich Ihnen, Milch, Eier, Obst und Gemüse im Hofladen zu kaufen und damit die regionale Landwirtschaft zu unterstützen.