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Fasnachtschüechli: Drei Fakten über das süsse Gebäck

Vor der Fastenzeit hauen wir nochmal richtig rein - es ist Fasnachtschüechli-Zeit. Wissen Sie woher das Gebäck kommt? Hier sind drei Fakten.


1. Wo kommen die Süssen her?

Der Schmutzige Donnerstag bezeichnet den Beginn der offiziellen Fasnachts-Zeit. Der Name kommt nicht etwa von «dreckig», sondern vom Fett, landläufig als Schmutz bezeichnet. An diesem Tag wurde früher ausgiebig Fettiges gegessen, da am darauffolgenden Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt. Darunter auch die Fasnachtschüechli. Im Mittelalter wurde die Bevölkerung dazu angehalten ihre Vorräte an Eier, Milch und Schweinefett vor der Fastenzeit aufzubrauchen, wie der Beobachter schreibt. Der erste Nachweis des Gebäckes stammt aus dem Jahr 1445 aus dem Kloster Klingental in Basel.

2. Ein Gebäck mit vielen Namen

Die Gebäcke werden in der Schweiz überall etwas anders bezeichnet. «Fasnachtskiechli» heissen die runden Leckereien in Basel. In Bern sagt man Chilbiblätz. In der Ostschweiz heissen sie «Öhrli», in Appenzell «Hondsfläde». Die Welschen nennen es «Merveilles» und in der italienischsprachigen Schweiz «Frittelle di carnevale», wie es auf Wikipedia heisst.

3. Chüechli aus dem Supermarkt

Kaum jemand stellt die Fasnachtschüechli heute noch selbst her. Der Aufwand ist wohl zu gross. Auch riecht das ganze Haus nach Fett, nachdem die Köchin gebacken hat. Und auch Bäckereien stellen die süssen hauchdünnen Leckerbissen immer seltener her. Die Detailhändler freut es - 90 Prozent des Marktanteil liegt bei ihnen, wie das Schweizer Radio und Fernsehen schreibt.

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