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Emmi flirtet mit Veganern

Die Luzerner Molkerei investiert in Marktnischen und lanciert eine vegane Produktlinie.


Werden der Schweizer Milchmarkt und Innovationen diskutiert, kommt über kurz oder lang Caffe Latte ins Spiel. Das Milchmischgetränk mit Kaffee aus dem Hause Emmi gilt als das Erfolgsprodukt: Margenstark,  attraktiv, gut. In den letzten Jahren hat Emmi das Caffe-Latte-Sortiment auf Basis von Milch und verschiedenen Kaffe-Sorten erweitert. Die Milch als Grundbestandteil wurde nicht in Frage gestellt. Bis jetzt.

Vegane Produktlinie geplant

Im März 2020 will Emmi mit dem «Caffe-Drink Almond Macchiato»   ihr erstes veganes Produkt lancieren.  Emmi Deutschland erwähnt die Einführung am Rande der Lebensmittelmesse Anuga in einer Medienmitteilung und spricht darin von einer kleinen Sensation.

Die Einführung einer veganen Variante von Caffe Latte ist aber noch nicht alles. Wie Emmi Schweiz auf Anfrage schreibt, soll im März 2020 eine ganze Vegan-Linie lanciert werden.  Welche Produkte neben Caffe Latte auch für vegane Kunden angeboten werden sollen, will Emmi zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren; fest steht schon jetzt, dass die vegane Version von Caffe Latte in der Schweiz erhältlich sein wird. Ebenso die anderen Produkte, für die eine Listung im Schweizer Detailhandel fixiert werden konnte. Wie Emmi schreibt, würden weitere Märkte derzeit bearbeitet.

Emmi will attraktive Nische bespielen

Emmi begründet das Engagement im neuen Markt ausführlich. So betonen die Luzerner ihren strategischen Fokus auf die «Bearbeitung attraktiver Nischen». Aus Sicht von Emmi ist die Produktion von veganen Produkten aus drei Gründen attraktiv: Erstens würden die Konsumenten entsprechende Produkte nachfragen. Zweitens könne Emmi mit der Lancierung ihre Innovationsführerschaft in der Schweiz unterstreichen. Drittens können mit der Produktion von zusätzlichen, pflanzenbasierten Produkten die Kompetenzen und Kapazitäten besser ausgenutzt werden.

Investition in kleinen Markt

Zwar ist sich die Emmi-Geschäftsleitung bewusst, «dass Milchproduzenten veganen Milchersatzprodukten kritisch gegenüberstehen». Emmi betont deshalb, dass der Markt für vegane Produkte in der Schweiz nur wenige Prozent des Gesamtmarkts ausmachen wird. Die Frage sei aber nicht, «ob inskünftig mehr vegane Produkte konsumiert werden oder nicht, sondern lediglich, wie die Schweizer Wirtschaft und auch die Schweizer Landwirtschaft von diesem Trend profitieren können.»  Emmi rechnet damit, dass die neuen Produkte teilweise Importprodukte verdrängen werden.

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